Krefeld: In Gellep-Stratum haben Harry Meschke und sein Team jetzt Blumenzwiebeln gepflanzt

Frühlingsgrüße aus Krefeld : Dorf- Verschönerer pflanzen 1850 Blumenzwiebeln in Gellep-Stratum

In Gellep-Stratum sind Harry Meschke, Hans Kreutz, Hans Riskes und Robert Stirken mit dem Spaten unterwegs. Die Zwiebeln wurden durch Spenden finanziert.

(cpu) Gellep-Stratums „Narzissen-Mann“ Harry Meschke ist wieder im Einsatz — und hat sich für die diesjährige Pflanzaktion Helfer ins Team geholt. Gemeinsam mit Hans Kreutz, Hans Riskes und Robert Stirken ist Harry Meschke dieser Tage unterwegs, um bewaffnet mit Spaten und Schubkarre rund 1850 Blumenzwiebeln in die Erde zu bringen. Diesmal sind es nicht nur Narzissen, die im kommenden Frührjahr die Wegesränder in Gellep-Stratum verschönern werden. Auch Tulpen und Perlhyazinthen haben die Männer in ihren Schubkarren.

Die Kosten für die Frühlingsblüher sind von einer Reihe von Akteuren getragen worden. Ratsherr Ulrich Lohmar (CDU) aus Uerdingen beteiligte sich im einer Spende ebenso wie die Gärtnerei Hövels aus Kaarst. Aus der Bürgerschaft gingen Gelder ein, und der Bürgerverein Gellep-Stratrum rundete die Gesamtsumme auf.

Seit mehreren Jahren hat Meschke es sich zur Aufgabe gemacht, seinen Stadtteil bunter zu machen. Wie berichtet, nennen die Leute im Dorf ihn manchmal auch liebevoll „Unser Maulwurf“. Immer wieder bekommt Meschke Nachrichten von Anwohnern, die sich über die Blütenpracht freuen und sich bedanken. Meschke hat seine Pflanzaktion bis ins Detail durchgeplant. „Ich habe mir eine Karte gezeichnet, vom ganzen Ort, und weiß genau, wo Narzissen stehen, und wo nicht.“ So kann er die Blütenpracht auch jetzt wieder, diesmal eben mit tatkräftiger Unterstützung, planvoll ergänzen. Ecken, wo noch nichts steht, gebe es genug, sagt er. Nicht überall sei es allerdings möglich, die Zwiebeln zu vergraben. „Teilweise ist der Boden so hart, dass man nicht reinkommt.“