Krefeld: In der Friedenskirche ist ein unbekanntes Händel-Oratorium zu hören

Krefeld: Begegnung mit einem Händel-Oratorium

Am Sonntag, 18. November, wird Musikliebhabern das eher unbekannte Oratorium „Joshua“ präsentiert.

Nach dem „Messias“, nach „Acis und Galatea“, dem „Dettinger Te Deum“ und „Samson“ führen die Emmaus-Kantorei und das Willicher MusikProjekt in der bewährten Zusammenarbeit mit der Camerata Louis Spohr, Düsseldorf, nun ihr fünftes Händel-Oratorium auf, diesmal „Joshua“, ein weitgehend unbekanntes Werk, das der Komponist im Jahre 1747 in nur vier Wochen vollendete.

Ihn faszinierte die Geschichte des Nachfolgers von Moses, der mit den als „Hallposaunen“ bezeichneten Widderhörnern die Mauern von Jericho zum Einsturz brachte. Unter Joshuas Führung eroberte das Heer der Israeliten das gelobte Land Kanaan. Eingewoben in die Geschichte ist die romantische Liebesbeziehung zwischen dem jungen Hauptmann Othniel und der schönen Achsah.

Der Künstlerische Leiter des Projekts, Kreiskantor Klaus-Peter Pfeifer, schwärmt von den zahlreichen eindrucksvollen Chören und der expressiven Farbenpracht der abwechslungsreichen Musik, die auch besinnliche Momente beinhaltet. Am bekanntesten ist wohl der Chor, der den siegreichen Helden begrüßt und der mit dem Text „Tochter Zion“ als Weihnachtslied verbreitet ist. Außerdem darf der Zuhörer sich auf virtuose Arien und einschmeichelnde Duette freuen. Die Engelverkündigung ist nicht einem Tenor, sondern einem elfjährigen Knabensopran anvertraut.

Es wirken mit:

  • Willich : Musikprojekt singt Händels Oratorium „Joshua“

Christiane Kühne, Sopran; Michael Lieb, Altus; Mark Vagin, Knabensopran; Mark Heines, Tenor; Gregor Finke, Bass. Jens-Peter Enk, Orgel; Christoph Lehmann, Cembalo; Yamato Hasumi, Theorbe. Die Emmaus-Kantorei und das Willicher MusikProjekt, die Camerata Louis Spohr

Die Leitung hat Klaus-Peter Pfeifer

Sonntag,18.November,18 Uhr,Friedenskirche, Kartentelefon: 02154-4996710, Friedenskirche-krefeld.de/kulturpunkt

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