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Krefeld: Hülser SPD kritisiert Verwerfung der B-Pläne

Aus den Krefelder Stadtteilen : SPD Hüls sieht B-Pläne als „ökologisch beispielhaft“

Die Hülser Bezirksvertreter haben sich in ihrer jüngsten Sitzung von zwei B-Plänen verabschiedet. Die SPD war nicht anwesend und kritisiert nun scharf das Vorgehen.

Die Hülser SPD geht mit der neu gebildeten Koalition aus CDU und Grünen hart ins Gericht und kritisiert den Beschluss in der jüngsten Bezirksvertretungssitzung, dem Rat zu empfehlen, den B-Plan 550 an der Fette Henn vorzeitig zu beenden. Nach Auffassung der SPD folgen CDU und Grüne damit „dem Begehren einiger interessierter Anwohner rund um das geplante Baugebiet“.  Den überwiegend jungen Grundstückseigentümern und Bauwilligen jedoch würden sie damit vor den Kopf stoßen.

Das gehe nach Auffassung des Hülser SPD-Vorsitzenden Martin Reyer „ebenso wie die Ablehnung des Satzungsbeschlusses zum Bebauungsplan 831, Alte Landstraße, völlig am Bedarf in Hüls vorbei und ist eine maßlose Verschwendung von Steuergeldern“.  Dem schließt sich der Hülser SPD-Ratsherr Hans Butzen an. Er prophezeit, dass  diese Entscheidung zu einer  zusätzlichen Verknappung von Wohnbauflächen in Hüls und zu noch höheren Preisen beim Kauf oder Mieten von Immobilien führen werde.

Beide B-Pläne sind aus SPD-Sicht „ökologisch beispielhaft“ und von SPD, Grünen und FDP in Kooperation eingebracht und beauftragt worden. Martin Reyer: „Wenn die Grünen jetzt dem Druck der CDU folgen sollten, sind hunderte von Arbeitsstunden im Planungsamt für die Katz gewesen, die nicht unerhebliche Kosten verursacht haben.“