Krefeld-Hüls_ Bezirksvorsteher Butzen widerspricht CDU-Vorwürfen

Hüls: Butzen: „CDU-Vorsitzender stellt Wahrheit auf den Kopf“

Der Hülser SPD-Bezirksvorsteher wehrt sich gegen die Vorwürfe von Christdemokrat Timo Kühn.

(bk) Hans Butzen (SPD) widerspricht den Behauptungen des Hülser CDU-Vorsitzenden Timo Kühn. Kühn hatte den Bezirksvorsteher angegriffen und behauptet, seine Baupolitik schade Hüls (wir berichteten). Butzen sagt dazu: „Mit seinen Äußerungen stellt Herr Kühn schlichtweg die Wahrheit auf den Kopf. Wenn er fabuliert, dass immer über den Privatbesitz anderer spekuliert und diskutiert werde, und dabei zu dem Schluss kommt, insofern ,einige Eigentümer der Gärten und Grünflächen keine Bebauung wollen, müsse man das respektieren’ hat das ganz offensichtlich das Ziel, die weit überwiegenden bauwilligen Grundstückseigentümer im Bereich des geplanten Baugebietes Fette Henn zu diffamieren und zu diskreditieren.“

Nach Auffassung des Bezirksvorstehers sollte der Hülser CDU-Vorsitzende seine Vorwürfe besser an die Wortführer der „Bürgerinitiative Lebenswertes Hüls zum Erhalt der Grünen Lungen in Krefeld-Hüls“ richten, die „offensiv über Grundstücke verfügen wollen, die ihnen nicht gehören“.

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Nicht einverstanden ist Butzen auch mit Kühns Behauptungen zum Bebauungsplans785 – Gewerbepark Den Ham. „Damit strickt sich der Hülser CDU-Chef seine eigene Wahrheit. Erstens hat Herr Kühn überhaupt nicht an der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Hüls teilgenommen. Zweitens hat der CDU-Bezirksverordnete Klaus Andes, der Herrn Kühn als CDU- Fraktionssprecher vertreten hatte, für die Hülser CDU-Fraktion in dieser Sitzung zugestimmt, das private Umlegungsverfahren zu beenden und das öffentliche Umlegungsverfahren einzuleiten, falls der Projekt­entwickler bis zum 29. November 2018 nicht die notwendigen Bürgschaften für die von ihm zu erwerbenden Grundstücke von den Altbesitzern beibringen kann.“ Mit seinen Äußerungen würde Kühn versuchen, sich „aus der Verantwortung zu stehlen“. Butzen: „Das ist schon sehr merkwürdig und politisch äußerst unkorrekt.“