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Krefeld: Grundsteinlegung für das neue Jobcenter

Platz für rund 400 Mitarbeiter : Grundsteinlegung für das neue Jobcenter in Krefeld

„Wir wollen hier am Willy-Brandt-Platz ein modernes Gebäude mit einem schönen Innenhof errichten, auf dem über 20 stadtklimataugliche Bäume stehen“, sagte Franziska Weimann, Projektleiterin für die developer.

Das neue Gebäude des Jobcenters am Willy-Brandt-Platz nimmt Gestalt an. Am Montag legten Vertreter der Stadt um Oberbürgermeister Frank Meyer, der Planungsgesellschaft „die developer“ und des künftigen Mieters, des Jobcenters Krefeld, den Grundstein für das neue Bürogebäude hinter dem Bahnhof mit Platz für rund 400 Mitarbeiter. „Wir haben hier einen Superlativ geleistet und in kurzer Zeit wichtige Schritte gemacht. Noch vor einem Jahr war nicht absehbar, dass wir heute diesen Meilenstein erreichen würden. Damals standen wir mitten in den Verhandlungen um Kauf des Geländes und Vermietung. Wir wollen hier ein modernes Gebäude mit einem schönen Innenhof mit Parkplatz errichten, auf dem über 20 stadtklimataugliche Bäume stehen“, sagte Franziska Weimann, Projektleiterin für die developer.

Für Meyer bedeutet der Bau einen großen Schritt für die Stadt. „Dass hier bald 400 Menschen am Jobcenter für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt arbeiten, ist ein starkes Signal für die Stadt. Das Areal erinnerte bisher an eine Nachkriegsruine, in der nur der Schutt weggeräumt wurde. Hier entstehen bald moderne Arbeitsplätze in energieeffizienten Gebäuden, die ein starkes Signal für Krefeld nach Innen wie nach Außen senden“, sagte er.

 Zu Gast bei der Grundsteinlegung des neuen Jobcenters, v.l. Sabrina Muth-Kieslich, Bettina Knipfer, Thomas Becker, Rainer Imkamp, OB Frank Meyer und Franziska Weimann.
Zu Gast bei der Grundsteinlegung des neuen Jobcenters, v.l. Sabrina Muth-Kieslich, Bettina Knipfer, Thomas Becker, Rainer Imkamp, OB Frank Meyer und Franziska Weimann. Foto: Lammertz, Thomas (lamm)
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Der Bau sei, so fuhr der erste Bürger der Stadt fort, nicht zuletzt eine Aufwertung für einen der problembehaftetsten Stadtteile. „Der Bau wird, gemeinsam mit dem neuen Gebäude der Autobahn GmbH gleich gegenüber, eine deutliche Aufwertung für den Bezirk darstellen. Gemeinsam mit der hier vorbei führenden Promenade wird das ein wichtiger Impuls für die Stadt und speziell den Südbezirk und der damit verbundene Mobilitätsbonus bringt die Stadt weiter zusammen“, freute sich Meyer.

Er selbst bekam auch ein großes Lob von Thomas Becker, dem Geschäftsführer des Jobcenters. „Die Rede, die Herr Meyer im Rat gehalten hat, als die Entscheidung für das Projekt anstand, war mitreißend und hat die Sache fraglos vorangebracht“, sagte er. Die Vorfreude unter den Mitarbeitern sei groß. „Wir alle gehen sehr regelmäßig hier vorbei und werfen einen Blick in die Baugrube. Zu sehen, wie es hier vorangeht, macht uns glücklich, und die Vorfreude auf den neuen, modernen Arbeitsplatz ist allenthalben groß“, sagte er.

Dass bereits im kommenden Jahr der Einzug geplant sei, sorge für große Begeisterung in der Belegschaft. „Wir versuchen jeden Tag, dem Fachkräftemangel zu begegnen, indem wir Bedarf und Angebot zusammen führen. Aber auch für uns selbst ist es immer schwieriger, offene Stellen zu besetzen. Moderne Arbeitsplätze werden dabei einen wichtigen Teil zur Attraktivität als Arbeitgeber beitragen“, hofft er.

Für die Projektgesellschaft sei das Projekt „Opus“, so der Name, bisher optimal gelaufen. „Wir haben im Sommer die Entscheidungen getroffen, haben im Oktober den Bauantrag mit großer Unterstützung unserer Architektur- und Ingenieurpartner eingereicht und im Januar die Baugenehmigung bekommen. Die Unterstützung durch die Stadtverwaltung ist hervorragend“, lobte Weimann weiter. Sie freute sich auf die Fertigstellung des Gebäudes aller Voraussicht nach im kommenden Sommer.

Zu dem Festakt waren unter anderem auch weitere Repräsentanten der Stadt und des Jobcenters gekommen. Planungsdezernent Marcus Beyer und Stadtdirektor Markus Schön allerdings waren jeweils verhindert. Gleiches galt für Stefan Mühling, den Geschäftsführer von „die developer“. Er hatte kurzfristig krankheitsbedingt absagen müssen und wurde von Bettina Knipfer, die ebenfalls der Geschäftsleitung der Projektentwicklungsgesellschaft angehört, vertreten. Sie führte souverän durch den Tag und bedankte sich im Namen ihres Teams vor allem für die intensive Unterstützung, die das Projekt unter anderem von Seiten der Stadt, aber auch in den Verhandlungen mit dem Jobcenter, erfahren habe.