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Krefeld: Großes Neubaugebiet wird an Tackheide angrenzen

Neubaugebiet in Krefeld : Großes Neubaugebiet wird an Tackheide angrenzen

Der seit vielen Jahren geforderte Kreisverkehr wird nicht gebaut, obwohl die Planung fertig ist. Eine Ampel sei billiger und schneller realisierbar.

Die Bezirksvertretung West befasst sich in ihrer Sitzung am Donnerstag, 19. Dezember, mit einem spannenden Thema: Mit dem „Einleitenden Beschluss“ will die Verwaltung die Bebauung einer Fläche, die an die Tackheide angrenzt, anschieben. Hunderte neue Wohneinheiten sollen langfristig auf einem Areal entstehen, das derzeit von Kleingartenanlagen, Beerenplantagen sowie einer alten Dachpappenfabrik geprägt ist: Im Dreieck der Eisenbahntrasse Krefeld-Mönchengladbach, der Güterbahnlinie Outokumpu sowie dem Siedlungsgebiet Tackheide plant die Verwaltung die Realisierung eines großen Neubaugebiets.Das Verfahren zur Aufstellung eines Bebauungsplanes mit der Nr. 833 wird jetzt eingeleitet. Es soll mit der Ausschreibung eines städtebaulichen Wettbewerbs verbunden werden. In der Vorlage umreißt die Verwaltung die Eckpunkte: So soll es nicht nur eine neue, zweizügige Grundschule geben, sondern auch eine Kindertagesstätte mit vier Gruppen. Die Flächen für Grundschule und Kita sollen gemeinsam geplant werden, um die Option für ein „Haus der Bildung“ zu schaffen. Zwei weitere Themen werden Politik und Verwaltung beschäftigen: Zum einen, wie die Verkehre für rund 1000 neue Bewohner aufgenommen werden können. Laut Verwaltungsvorlage soll die Zufahrt aus Richtung Innenstadt allein über eine Verlängerung der Vorster Straße erfolgen. Außerdem geht es um das Thema Altlasten: Das Gebiet rund um die Dachpappenfabrik gilt als belastet. Tackheides Bürgervereinsvorsitzender Werner Lennackers glaubt, dass dort unter anderem Teer und Bitumen liegen.

Die Sitzung beginnt gegen 17.30 Uhr im Raum B 005 des Berufskollegs Vera Beckers, Girmesgath 131.