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Krefeld: Galopprennbahn wird saniert, Rennclub muss umplanen

Krefeld: Rennclub muss Renntage verschieben : Galopprennbahn wird 2019 saniert

Im Frühjahr sollen auf der Galopprennbahn umfangreiche Sanierungsmaßnahmen beginnen. Der Krefelder Rennclub muss seine fünf geplanten Renntage um die Arbeiten herum planen.

Krefelds Zocker müssen sich im kommenden Jahr umgewöhnen. 2019 werden an den historischen Gebäuden auf der Krefelder Galopprennbahn zahlreiche Sanierungsmaßnahmen ausgeführt, und die werden mitten in der eigentlichen Turfsaison liegen. Der Krefelder Rennclub hat deshalb beim Direktorium für Vollblutzucht und Rennen, dem Dachverband des Galoppsportes, für das kommende Jahr vier Termine angemeldet: Im Frühjahr ist jeweils ein Renntag für März und April geplant, im Herbst soll im Oktober und November jeweils ein Renntag in Krefeld steigen. Wahrscheinlich wird noch ein fünfter Tag in den Sommermonaten hinzukommen; das entscheidet sich voraussichtlich im Oktober. Bis dahin will die Stadt dem Rennclub die genauen Termine nennen, wann die Arbeiten ausgeführt werden.

„Dass auf die Rennbahn solche Sanierungsmaßnahmen zukommen würden, war uns schon seit langem bekannt“, sagte Rennclub-Vorsitzender Jan A.J. Schreurs auf Anfrage unserer Redaktion. „Vor etwa vier, fünf Jahren haben wir eine Bestandsaufnahme der historischen Gebäude gemacht und seinerzeit auch festgestellt, dass Sanierungsmaßnahmen von etwa 800.000 Euro anstehen.“ Die Hälfte davon, so sagt Schreurs, werde über einen Zuschuss des Bundes für den Denkmalschutz beglichen, den Bundestagsabgeordnete Kerstin Radomski vermittelt habe. Für den Rest muss die Stadt als Eigentümer der Tribünen gerade stehen. Die Gebäude selbst sind an den Krefelder Rennclub und den Gastronomen verpachtet.

Voraussichtlich im April sollen die Arbeiten beginnen und sich wohl bis in den September hineinziehen. Geplant seien laut Schreurs vorrangig Dacharbeiten an den Tribünen und den Gastronomiegebäuden; außerdem sollen die Tribünen und deren Bänke neu gestrichen werden. Das Geläuf selbst soll dabei nicht beeinflusst werden, so dass der Trainingsbetrieb nicht großartig gestört werde.

Die Rennen indes muss der Rennclub umstrukturieren. „Natürlich wollen wir auch gerne im Sommer einen Renntag ausrichten“, sagt Schreurs. „Aber die Verschiebung ist nicht ganz so tragisch.“ Der November-Renntag mit dem Gruppe-Rennen Herzog von Ratibor sei in den vergangenen Jahren immer gut besucht gewesen, und „der Termin im Oktober ist auch nicht schlecht. Für uns ist ohnehin entscheidet, ob an einem Renntag das Wetter stimmt. Zu heiß darf es nicht sein, zu kalt auch nicht. Am besten irgendetwas dazwischen. Hauptsache es regnet nicht.“