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Krefeld: Fünf neue Corona-Fälle – vier Erkrankte auf Intensivstation

26 Verstöße in Krefeld gegen die Maskenpflicht : Fünf neue Corona-Fälle – vier Krefelder auf Intensivstation

In der Kita Märklinstraße ist ein Kind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Gesundheitsamt schickte rund 85 Kinder und 15 Mitarbeiter vorsorglich in häusliche Quarantäne.

Zum Ende der Woche meldet die Stadt Krefeld fünf neue Corona-Infektionen. Die Gesamtzahl positiver Tests steigt somit auf 793 Fälle. 46 Personen sind aktuell infiziert, 723 gelten als genesen. Inzwischen müssen sechs Krefelder im Krankenhaus behandelt werden, vier davon auf der Intensivstation. Bei drei Patienten ist eine künstliche Beatmung notwendig. Seit Beginn der Epidemie wurden 12.170 Erstabstriche und 2.834 Fälle von Quarantäne gezählt. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen liegt derzeit bei acht.

In der Gesamtschule Oppum ist eine Lehrkraft positiv auf Covid-19 getestet worden. Der Fachbereich Gesundheit hat circa 130 Schüler aus fünf von ihr unterrichteten Klassen als Kontaktpersonen eingestuft und für sie vorsorglich ab sofort die häusliche Quarantäne angeordnet. Lehrkräfte sowie Eltern und Geschwister der Schüler sind davon nicht betroffen. Zur schnellstmöglichen Abklärung sollen bei den betroffenen Schülern Corona-Tests veranlasst werden. Für sie entfällt der Schulbesuch bis voraussichtlich Dienstag, 2. September.

In der Evangelischen Kita Märklinstraße ist ein Kind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Gesundheitsamt hat daraufhin die rund 85 Kinder und 15 Mitarbeitende vorsorglich als Kontaktpersonen eingestuft und in die häusliche Absonderung geschickt. Die Eltern wurden beziehungsweise werden entsprechend informiert und Corona-Tests veranlasst. Der Kommunale Ordnungsdienst hat an den Haltestellen Rheinstraße, Martinstraße, Westparkstraße und Hansa-Zentrum insgesamt 26 Bußgeldverfahren eingeleitet, weil Verstöße gegen die sogenannte Maskenpflicht festgestellt wurden.

Für knapp 2,5 Millionen Beschäftigte des öffentlichen Diensts bricht mitten in der Corona-Krise ein heißer Tarifherbst an. Die Kommunen stimmen ihre Beschäftigten auf magere Zeiten ein - die Gewerkschaft Verdi pochte am Freitag auf höhere Löhne. „Uns geht es um Einkommenssteigerungen“, so Verdi-Chef Frank Werneke. „Wir werden am Dienstag Forderungen beschließen, mit denen wir auf Steigerungen setzen“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. An diesem Dienstag stellen Verdi und der Beamtenbund dbb in Berlin ihre Forderungen für die Tarifverhandlungen auf.