Krefeld: Feuerwehr durchsucht brennendes Haus an Gladbacher Straße

Brand an der Gladbacher Straße : Feuerwehr durchsucht brennendes Haus in Krefeld

Die Kriminalpolizei war am Montagmittag noch mit einem Sachverständigen in dem dreigeschossigen Mehrfamilienhaus an der Gladbacher Straße unterwegs, um die Ursache für den Brand zu ermitteln, der am Montagmorgen um 5.24 Uhr der Feuerwehrleitstelle gemeldet wurde. Ein Ergebnis liegt noch nicht vor.

Dass das Haus als Unterkunft für Wohnungslose gedient haben könnte, wollte ein Polizeisprecher nicht bestätigen. Die Durchsuchung des bekanntermaßen leerstehenden Objekts bei einem Feuerwehreinsatz sei Routine, um allen Eventualitäten vorzubeugen, erklärte ein Polizeisprecher gestern auf Anfrage unserer Redaktion.

Die Feuerwehr Krefeld wurde gestern Morgen zur Gladbacher Straße gerufen. Dort brannte es bei Eintreffen der Feuerwehr im Erdgeschoss, sowie im ersten Obergeschoss eines derzeitig unbewohnten dreigeschossigen Mehrfamilienhauses. Es konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden, dass sich dennoch Personen im Brandobjekt aufhalten. Die eintreffenden Einsatzkräfte gingen unmittelbar nach deren Eintreffen mit mehreren Trupps unter Atemschutz ins Gebäude vor. Zeitgleich wurde auch die Drehleiter zur Brandbekämpfung eingesetzt.

Schnell konnte  ausgeschlossen werden, dass sich noch Menschen im Gebäude aufhalten. Vorsorglich räumten die Kräfte die jeweils links und rechts benachbarten bewohnten Häuser. Die insgesamt 13 Bewohner wurden von einem Notarzt zunächst gesichtet und für die Dauer des Einsatzes in einem bereitgestellten Bus untergebracht.

Die Feuerwehr öffnete die Holzzwischendecken im Gebäude, um Glutnester auszuschließen. Dazu wurde auch eine Wärmebildkamera eingesetzt. Die Gladbacher Straße war während der Löscharbeiten gesperrt. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr sowie der Löschzug der freiwilligen Feuerwehr aus Fischeln mit insgesamt 38 Einsatzkräften. Die freiwilligen Feuerwehren aus Oppum und Traar besetzten für die Einsatzdauer die Hauptfeuerwache. Außerdem war der Rettungsdienst  mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort. Die Stadtwerke Krefeld unterstützte den Einsatz mit einem Bus zur temporären Unterbringung der Personen aus den Nachbargebäuden, sowie mit Fachkräften für Gas und Strom.