Krefeld: Emmaus sucht Ehrenamtler für seinen Tagestreff

„Die Brücke“ : Emmaus sucht dringend Ehrenamtler für seinen Tagestreff

An vier Tagen in der Woche bietet der Treff auch Obdach- und Wohnungslosen neben einer warmen Mahlzeit, vor allem einen Aufenthaltsort und Begegnungen.

(jon) Der Emmaus-Tagestreff „Die Brücke“ auf der Tannenstraße 69 ist seit etlichen Jahren feste Anlaufstelle für Bedürftige. Hier kann man klönen und sich austauschen, kurz das Menschliche wird in diesen Räumlichkeiten groß geschrieben. An vier Tagen in der Woche hat der Tagestreff geöffnet und bietet den Gästen, oft Obdach- und Wohnungslose, neben einer warmen Mahlzeit, vor allem einen warmen Aufenthaltsort und Begegnungen. Für diesen Tagestreff sucht Emmaus nun dringend Ehrenamtler, die sich engagieren wollen.

Wer handwerklich geschickt ist und Lust hat uns bei der anstehenden Renovierung des Tagestreffs zu unterstützen, kann sich unter der Mailadresse: info@emmaus-krefeld.de melden. Die regulären Öffnungszeiten des Tagestreffs sind: Dienstag, Donnerstag und Freitag, 13 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis14 Uhr. Telefonisch erreichbar unter Ruf 02151 396795 oder unter www.emmaus-krefeld.de.

Teils 30 bis 40 Gäste kommen gleichzeitig, um das Tagesangebot zu nutzen. Neben dem Alltagsgeschäft gibt es monatlich ein Event zu dem wir alle Interessierten herzlich einladen. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich der Filmevent sowie Kochinitiativen wie das Erntedank-Fest im vergangenen Herbst.

Nachdem im vergangenen Jahr fünf Studierende der Hochschule Niederrhein des Social Media Design Kurses einen neuen festinstallierter Grill, eine große Sitzecke aus Paletten sowie  ein Sonnensegel im Stadtteilgarten - neben dem Tagestreff - errichten, ist für dieses Jahr die Renovierung des Emmaus Tagestreffs geplant.

Parallel wächst das Team des Tagestreffs immer weiter zusammen und freut sich über die gemeinsame Arbeit, aber vor allem darüber, dass unser Angebot so gut angenommen wird. Dies spiegelt sich unter anderem durch die Gäste wider, die stetig gefragt und einbezogen werden, ob es Veränderungswünsche gebe oder eigene Ideen für Angebote. So informieren sich die Gäste über Angebote, wie wo man etwas zu essen bekommt, wo es eine Kleiderkammer gibt, die Schlafsäcke verteilt, über Essen und ärztliche Versorgung auf der Straße. „Die Gäste haben es weiterhin schwierig, in unserer Gesellschaft als würdevolle Menschen anerkannt zu werden“, so ein Mitarbeiter des Treffs.  Der Tagestreff sei mittlerweile mehr als nur ein Ort für bedürftige Menschen, sondern er versteht sich vielmehr als Begegnungsort, der Chancen bietet sich zu erholen, sich kennenzulernen, Tipps und Tricks zu bekommen. „Wichtig ist, dass wir niemand diskriminiert, sondern vielmehr darauf geachtet wird, dass jeder so sein darf wie er ist und sein mag.“

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