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Krefeld: Ein weiterer Todesfall in Zusammnehang mit Corona

Krefelder Corona-Zahlen : Ein Todesfall und illegales Glücksspiel

Erneut gab es in Krefeld einen Todesfall in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Außerdem musste ein Café in der Innenstadt wegen des Verdachts auf illegales Glücksspiel geschlossen werden.

In Krefeld gibt es einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Das teilte die Stadt gestern mit. Damit sind aktuell 38 Krefelder in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Der Fachbereich Gesundheit meldet (Stand Samstag, 28. November, 0 Uhr) für Krefeld 925  Corona-Erkrankte und damit 17 weniger als zuvor. Die Zahl der Genesenen hat sich auf 2.671 (Vortag: 2.606) erhöht.

Seit Beginn der Pandemie haben sich damit insgesamt 3.634 Personen mit dem Virus infiziert. In den Krefelder Krankenhäusern befinden sich aktuell 24 mit dem Coronavirus infizierte Krefelder, von denen zehn auf der Intensivstation liegen. Sechs von ihnen werden beatmet. In Quarantäne sind derzeit insgesamt 17.147 Personen, die Zahl der Erstabstriche stieg auf 32.180.

Auch an diesem Wochenende hatte der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) alle Hände voll zu tun und leitete insgesamt 43 Bußgeldverfahren ein.

Einmal mehr mussten die Einsatzkräfte gegen illegales Glückspiel vorgehen. In einem Café in der Innenstadt trafen sie am Freitagnachmittag neben dem Betreiber fünf weitere Personen an, die in einem Nebenraum an einem Pokertisch saßen. Gemeinsam mit der Polizei wurde diese Versammlung aufgelöst.

Der Zugang der Gäste zum Café erfolgte über einen Nebeneingang. Da es sich um einen wiederholten Verstoß des Betreibers gegen Bestimmungen der Coronaschutzverordnung handelte, wurden alle Eingänge des Cafés nunmehr versiegelt und die Türschlösser ausgetauscht.

Im Zuge des Einsatzes wurde zudem ein nicht registriertes Geldspielgerät mit einer größeren Bargeldsumme von der Polizei sichergestellt. Außerdem waren zwei der Gäste ausreisepflichtig und wurden in Gewahrsam genommen. Neben den teils strafrechtlichen Verfahren werden gegen alle Beteiligten auch Bußgeldverfahren wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung eingeleitet.

Bereits am Donnerstag musste der KOD in zwei Fällen Bußgelder in Höhe von 5.000 Euro gegen Betreiber von Gastronomiebetrieben aussprechen. In dem einen Fall handelte es sich um einen Clubbesitzer in der Innenstadt, der im Verdacht steht, illegales Glücksspiel betrieben zu haben. Mehrere der dort angetroffenen Personen hatten hohe Bargeldmengen bei sich.

Am Freitag und Samstag stellten die KOD-Mitarbeiter zudem insgesamt 30 Verstöße gegen die Maskenpflicht in hochfrequentierten Fußgängerbereichen fest, die mit jeweils 50 Euro geahndet wurden. Auf dem Theaterplatz verstießen am Freitag drei Personen gegen die Kontaktbeschränkung und müssen jeweils 250 Euro zahlen. In einer Straßenbahn sowie an der Haltestelle Rheinstraße hielt sich jeweils eine Person ohne Mund-Nasen-Bedeckung auf. Beide Personen müssen nun mit einem Bußgeldverfahren in Höhe von jeweils 150 Euro rechnen.

Da ein Kunde am Freitag in einem Imbiss an der Neusser Straße keine Maske trug, wird gegen ihn ebenfalls ein Bußgeldverfahren eingeleitet.