Fördergelder für den Standort Krefeld Edelstahlwerke testen erste Wasserstoff-Schmiede

Krefeld · Der Standort Krefeld der Deutschen Edelstahlwerke wird zum Testlabor für den Einsatz von Wasserstoff als Energieträger für Wärmeöfen. Die Erprobungsphase dauert drei Jahre.

Der Einsatz von Wasserstoff als Energieträger wird zunächst an einem Zwei-Megawatt-Wiedererwärmungsofen am Standort Krefeld erprobt.

Der Einsatz von Wasserstoff als Energieträger wird zunächst an einem Zwei-Megawatt-Wiedererwärmungsofen am Standort Krefeld erprobt.

Foto: Swiss Steel AG

Die Industrie hat es im Moment nicht leicht: Sie muss das Hier und Jetzt überleben und parallel einen Wandel einleiten, um in der Zukunft wettbewerbsfähig und nachhaltig zu sein. In der Stadt Krefeld sind die Deutschen Edelstahlwerke (DEW) ein Musterbeispiel für einen Industriebetrieb, der diesen Spagat hinbekommen muss – Krise bewältigen und in der Zeit von Personalabbau, Betriebszusammenlegungen und Kostenreduzierung klimaneutral hergestellte Produkte entwickeln und dafür eine Infrastruktur schaffen. Das kostet Geld, das aktuell knapp ist. Da kommt ein Förderbescheid der Bundesregierung genau richtig. Sie unterstützt ein Wasserstoffprojekt der Swiss Steel AG als Mutterkonzern der Deutschen Edelstahlwerke am Standort Krefeld. Das teilte ein Konzernsprecher am gestrigen Mittwoch mit.