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Krefeld: Das Weihnachtsmarkt-Special bietet viel Abwechslung

Krefeld : Positive Impulse made in Krefeld

Am 22. November eröffnen Krefelds Weihnachtsmärkte. Neben dem traditionellen Markt gibt es wieder ein „Made in Krefeld Special“.

Die Arbeiten sind in vollem Gange. Ein Hauch von Weihnacht liegt in der Luft. Am Donnerstag, 22. November, ist es soweit. Der Weihnachtsmarkt öffnet seine Buden. Streng genommen sind es sogar zwei Weihnachtsmärkte, die rund um die Dionysiuskirche aufgebaut werden. Auf der Rheinstraße und vor dem Schwanenmarkt befindet sich der traditionelle Teil, der bekannte „Crefelder Weihnachtsmarkt“. Organisiert wird er von Alice und Günter Thommessen, die bis zum 23. Dezember täglich für vorweihnachtliche Stimmung unter dem Motto „Hüttenzauber für Leib und Seele“ sorgen möchten. 160 Tannenbäume schmücken den Markt, in dessen Mitte wieder eine 14 Meter hohe Tanne stehen wird. Viel Bekanntes und Bewährtes werden die Besucher entdecken, sei es das Kinderkarussell, das Weihnachtshaus, den Reibekuchen-Stand, die Glühweinbuden oder die zahlreichen Aussteller mit ihren Schnitzereien, handgefertigten Kerzen oder Baumstriezeln. Im Weihnachtshaus präsentieren sich Aidshilfe, Stups-Kinderhospiz und Zoo. Das musikalische Rahmenprogramm reicht von romantischer Klaviermusik bis hin zu weihnachtlichen Trompetenklängen. Und natürlich wird es auch in diesem Jahr eine Weihnachtstasse geben. Der Gewinner des Wettbewerbs wird bei der Eröffnung des Marktes am Donnerstag, 22. November, um 17.30 Uhr bekannt gegeben.

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So traditionell der „Crefelder Weihnachtsmarkt“ ist, so modern präsentiert sich „Made in Krefeld Special“, das nach einem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr auch diesmal wieder von der Rheinstraße aus gesehen rechts neben der Dionysiuskirche zu finden ist. Man erkennt diesen kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkt an seinen modern gestalteten Holzhäusern, die gebetten in Rindenmulch stehen, und dem außergewöhnlichen Angebot. Alles, was hier zu sehen ist, hat einen Bezug zu Krefeld oder wurde sogar in Krefeld angefertigt. Wie die Holzmöbel beispielsweise, die vom städtischen Forstamt gebaut wurden. Alle aufgestellten Pflanzen seien echt, betont Stadtmarketing-Chef Uli Cloos, und würden wieder eingepflanzt und im kommenden Jahr erneut aufgestellt. „Nachhaltigkeit und Ästhetik sind uns wichtig. Wir wollen keine Ballermann-Atmosphäre. Hier soll Platz sein, um zur Ruhe zu kommen und inne zu halten“, erklärt Cloos das Konzept, das bei seiner Premiere 2017 so gut ankam, das eine Fortsetzung nahe lag. Aber: „Einen solchen Weihnachtsmarkt zu organisieren, ist ein Kraftakt, den zu stemmen nur möglich ist mit Hilfe vieler Künstler und Kreativen, die an das Konzept glauben.“

36 Aussteller werden in den 15 Hütten zu sehen sein, mehr noch als in 2017. Damit ist Abwechslung garantiert. Neu sind die längeren Öffnungszeiten, donnerstags bis 21, freitags und samstags bis 22 Uhr, von Sonntag bis Mittwoch bis 20 Uhr. Der Markt öffnet täglich um 12 Uhr. Wichtig ist dem Organisations-Team um Uli Cloos, dass Produkte angeboten werden, die eine Geschichte erzählen. Es sind Unikate und Designerstücke, wie die Kokusschalen aus Vietnam, die Seidenschals aus Indien oder Kunst aus altem Krefelder Bauholz. Wer über den Markt schlendert, soll Woche für Woche Neues entdecken. Und nicht nur an Fressbuden vorbeigehen. „Wir haben nur drei Stände mit reiner Gastronomie, davon zwei, die hauptsächlich Getränke anbieten“, sagt Cloos. Für den kleinen Hunger ist die „Kunstküche“ von Sandra Dusza da, die vom Stadtmarkt bekannt sein dürfte. Sie möchte zeigen, dass „Fastfood“ auch gesund und sogar vegan sein kann.

Außergewöhnlich ist auch das Rahmenprogramm. So schlagen zum ersten Mal die Pfadfinder auf dem modernen Markt ihr Zelt auf. Immer mittwochs und donnerstags ab 18 Uhr werden sie dort mit Kindern Stockbrot rösten oder Ketten basteln. Mitmachen erwünscht. Ein musikalisches Experiment wagt Andreas Cavelius, Regionalkantor der Dionysiuskirche. Er wird freitags um 18.30, 19.30 und 20.30 Uhr jeweils für eine Viertelstunde seine Orgel erklingen lassen. Die Musik wird live auf den „Made in Krefeld“-Markt übertragen. „Das gab es so auf einem Weihnachtsmarkt noch nicht“, sagt der Organist und ist gespannt auf die Reaktionen der Besucher.

Es sind Akzente wie dieser, die den Markt zu etwas Besonderem werden lassen sollen. Uli Cloos: „Wir wollen von Krefeld aus positive Impulse in die Welt senden.“ Dieses Signal gefällt Stefan Rinsch, Vorstandsvorsitzender der Volksbank, die „Made in Krefeld Special“ unterstützt. Er lobt: „Krefeld erfindet sich immer wieder neu. Es ist Zeit, diese schönen Dinge nach vorne zu reden, ohne die Probleme zu negieren.“

Der Crefelder Weihnachtsmarkt öffnet täglich um 11 Uhr. Erstmals ist er freitags und samstags bis 22 Uhr geöffnet. Sonntags bis donnerstags öffnet er von 11 bis 20 Uhr. Am Totensonntag, 25. November, hat er nur von 18 bis 21 Uhr, „Made in Krefeld Special“ bis 20 Uhr auf. Informationen gibt es auch im Internet unter www.crefelder-weihnachtsmarkt.de und www.krefeld.de/madeinkrefeldspecial