Krefeld: Das Gymnasium am Stadtpark erhält den AKKU-Preis

Aus den Stadtteilen : AKKU-Preis für das Gymnasium am Stadtpark

Am 22. November wird „Krefelds kleiner Oskar“ in einer Feierstunde an das Schul-Team übergeben.

Seit mehr als 20 Jahren fördert die Aktion „Kunst und Kultur im Unterricht“, kurz AKKU, kreative Projekte in Schulen und Einrichtungen für Kinder und Jugendliche. Jährlich wird ein besonderes Projekt mit dem „kleinen Oskar von Krefeld“, dem AKKU-Preis ausgezeichnet. In diesem Jahr dürfen sich die Schüler des Gymnasiums am Stadtpark über die Auzeichnung freuen. Am Freitag, 22. November, ab 12 Uhr wird der AKKU-Kopf dem Schul-Team um Direktorin Anja Rinnen in einer kleinen Feierstunde übergeben, zu der auch Oberbürgermeister Frank Meyer eingeladen ist.

Überzeugen konnte die Jury das Kreativprojekt „Mein Handy #real love“. In Kooperation mit dem Kresch-Theater hatte die Schülergruppe trotz so mancher Rückschläge ein eigenes Stück mit ganz persönlichen Erfahrungen entwickelt. Die 19 Schülerinnen und Schüler studierten danach ihre selbstgeschriebenen Szenen zum Umgang mit dem Handy eindringlich und prägnant ein.

Jede Woche saßen sie ein halbes Jahr lang zwei Schulstunden in ihrer Freizeit zusammen, überlegten gemeinsam, wie das Thema effektvoll umgesetzt werden kann, und probten das fertige Werk anschließend. Drei Mütter unterstützten die Schüler bei ihrer Arbeit. So schrieb Petra Krieger die gesamte Musik und zustellte sie auch zusammen.

Die Jury konnte das Gesamtkonzept überzeugen. „„Mein Handy # real love“ verwirklicht innovative ästhetische Sensibilisierung durch die Kreativität der Schülergruppe. Darstellende bühnenreife Gestaltung integriert unterschiedlich und fächerübergreifend aktuelle soziale Aspekte aus der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen“, sagt Heide Schremmer, stellvertretende Vorsitzende des AKKU-Projekts.

Als Schulleiterin Anja Rinnen vom AKKU-Preis für das Projekt ihrer Schule erfuhr, war sie hocherfreut, da ihr persönlich die Darbietungen der Schüler ebenfalls sehr gefallen hatten. „Dieses Projekt ist wirklich außerordentlich. Ich bin davon total begeistert, über den Einsatz der Schülergruppe, aber auch dem der federführenden Beratungslehrerin Nicola Reckeweg, die den Schulsozialarbeiter Daniel Kehl und weitere Lehrkräfte mit eingebunden hat. Sogar Eltern haben mit auf der Bühne gestanden – so ist es ein Projekt der ganzen Schulgemeinde gewesen.“

Der „kleine Oskar von Krefeld“, die Kopfskulptur des staunenden Clowns, geschaffen vom Krefelder Künstler Klaus-Peter Noever, wird somit am Freitag ins Gymnasiums am Stadtpark einziehen. Die Schüler dürfen stolz auf ihre außerordentliche Leistung sein.

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