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Krefeld: Corona-Kontrolle in Eisdiele in der Innenstadt

Infektionsschutzstandards in Krefeld überprüft : Corona-Kontrolle in Eisdiele in der Innenstadt

Aus insgesamt 9.142 Erstabstrichen sind seit Beginn der Pandemie 679 Personen positiv getestet worden. Die Anzahl der aktuellen Corona-Infektionen in der Seidenstadt ist hingegen gesunken.

Keine neue Corona-Infektion in Krefeld verzeichnet der Fachbereich Gesundheit am Dienstag im Vergleich zu Montag. Aus nun insgesamt 9.142 (Montag 9.075) Erstabstrichen sind seit Beginn der Pandemie 679 (679) Personen positiv getestet worden. Die Anzahl der aktuellen Corona-Infektionen in Krefeld ist hingegen gesunken. Stand Dienstag, 0 Uhr, sind 19 (20) Personen infiziert. Das liegt daran, dass 637 (636) Betroffene bereits als genesen gelten, 23 (23) Personen sind verstorben. Weiterhin müssen keine infizierten Krefelder in den örtlichen Krankenhäusern behandelt werden. Die Gesamtzahl der Quarantänen beträgt nun 2.163. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner (Zahl der Neuinfektionen der letzten sieben Tage auf 100.000 Einwohner) bleibt damit auf zwei, die „kritische Grenze“ ist von Bund und Ländern auf 50 festgesetzt worden.

Am Montag hat der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) auf Grund einer Bürgerbeschwerde eine Eisdiele in der Innenstadt im Hinblick auf die Bestimmungen der Coronaschutz-Verordnung kontrolliert. Wie die Pressestelle der Stadtverwaltung mitteilt, wurden Mängel in der Umsetzung der „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ festgestellt. Der Betreiber zeigte sich sehr einsichtig und sagte zu, die Missstände umgehend zu beseitigen. Ansprachen oder gar Bußgelder wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht gab es nicht, Platzverweise oder Verwarngelder wurden nicht verhängt.

Ob Krankenhäuser, Kitas oder Pflegeheime: Damit die systemrelevanten Einrichtungen die wirtschaftlichen Herausforderungen der Corona-Krise abfedern können, bietet die landeseigene NRW.Bank spezielle Kredite an. „Krankenhäuser, Kitas, Häfen oder Altenheime und Pflegezentren – dies sind Beispiele für Strukturen, die Wirtschaft und Gesellschaft tragen und infolge der Pandemie gerade jetzt Unterstützung brauchen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der NRW.Bank, Eckhard Forst laut einer Mitteilung.

Einrichtungen dieser Art können ab dem 15. Juli Darlehen bis maximal 150 Millionen Euro beantragen, um ihre Betriebsmittel zu finanzieren, wenn es ihnen an Liquidität mangelt. Die jeweiligen Hausbanken erhalten dabei eine Haftungsfreistellung von 80 Prozent. Das Darlehen ist bis Ende 2020 befristet.

Förderberechtigt sind Unternehmen, die mindestens zur Hälfte von öffentlichen Gesellschaftern getragen werden - etwa Flughäfen oder Verkehrsgesellschaften oder Pflegedienste.