Drohendes Chaos am Zoo in Krefeld CDU für bessere Parkplatzsituation am Zoo

Krefeld · Auf dem bestehenden Parkplatz zwischen Viol- und Tiergartenstraße soll die Mensa der Grotenburgschule gebaut werden. Damit verliert der Zoo eine wichtige Stellplatzfläche für die Pkw der Besucher.

Es muss geklärt sein, wo künftig die Ersatzparkplätze für den Zoo sind, sonst droht ein Chaos. Aktuell sehen wir nicht, dass dies geklärt ist“, mahnt CDU-Ratsherr Manfred Läckes.

Es muss geklärt sein, wo künftig die Ersatzparkplätze für den Zoo sind, sonst droht ein Chaos. Aktuell sehen wir nicht, dass dies geklärt ist“, mahnt CDU-Ratsherr Manfred Läckes.

Foto: Fabian Kamp

Die CDU setzt sich für eine bessere Parkplatzsituation am Krefelder Zoo ein. Auslöser ist der Neubau der Grotenburgschule auf dem bisherigen Zoo-Parkplatz P2. „Wir brauchen den Anbau der Schule, wir brauchen aber auch Parkplätze für den Zoo. Solange das nicht verlässlich geklärt ist, droht demnächst das Verkehrschaos“, erklärt Ratsherr Manfred Läckes. Auf dem bestehenden Parkplatz zwischen Viol- und Tiergartenstraße soll die Mensa der Grotenburgschule gebaut werden. Damit verliert der Zoo jedoch eine wichtige Stellplatzfläche für Besucher. „Alleine durch die Errichtung des Affenparks als weitere Zoo-Attraktion erwarten wir mehr als 500.000 Besucher pro Jahr.

Dass die Grotenburgschule Erweiterungsbedarf hat, ist unstrittig. Seitdem über die Erweiterung diskutiert wird, war jedoch auch klar, dass der Zoo ein Parkplatzkonzept braucht. Hier erwarten wir eine enge Abstimmung zwischen Zoo und Stadtverwaltung. Es muss geklärt sein, wo künftig die Ersatzparkplätze sind, sonst droht ein Chaos. Aktuell sehen wir nicht, dass geklärt ist, wo zukünftig geparkt werden kann“, mahnt Läckes. In einem Antrag fordert die CDU, bis zur Nutzung des Schotterparkplatzes für andere Zwecke eine ausreichende Parkplatzflächen-Kompensation für den Zoo sicherzustellen. „Es kann nicht sein, dass die Stadt bei der Lösung eines Schulerweiterungsbedarfs massive Probleme für eine andere bedeutende Krefelder Einrichtung auslöst. Eine erste Lösung können Schrägparkplätze entlang der Uerdinger Straße oder der Violstraße in unmittelbarer Nähe zum Zoo-Haupteingang sein. Auch brauchen wir eine dauerhafte Lösung, die nicht kurzfristig wieder durch andere Planungen aufgefressen wird“, kritisiert Ratsherr Peter Vermeulen.

Zoodirektor Wolfgang Dreßen leitet ein Team von über 84 festangestellten Mitarbeitern verschiedener Fachrichtungen. Im zoologischen Bereich arbeiten Tierpfleger, Biologen, Tierärzte und Auszubildende in der Tierpflege. Sie betreuen allein mehr als 1000 Tiere. Der Zoo gibt seine jährliche Besucherzahl mit rund 320.000 Tagesbesuchern an.

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