Stellschrauben in Krefeld nutzen CDU drängt Stadt zu mehr Wirtschaftsfreundlichkeit

Krefeld · Die Wirtschaft in Krefeld kämpft mit den Herausforderungen der Zeit. Unterstützung will die CDU-Ratsfraktion liefern. Sie stellt entsprechende Anträge, wie die Kommune für besseres Wirtschaftsklima in der Stadt sorgen soll.

 Gero Hattstein ist wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion in der Stadt Krefeld.

Gero Hattstein ist wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion in der Stadt Krefeld.

Foto: CDU Krefeld

Die wirtschaftliche Entwicklung in Krefeld und in ganz Deutschland bereitet den Christdemokraten in der Stadt Sorgen. Sie sehen aber auch Stellschrauben vor Ort, die für eine Verbesserung der Lage zu nutzen wären. „Wir wollen schnellere Prozesse und mehr Service-Gedanken für die Krefelder Wirtschaft. Die Stadt ist gefordert, eine gute Infrastruktur bereitzustellen. Auch müssen Prozesse wie bei Genehmigungen oder Stelleneinrichtungen verbessert werden", erklärte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Gero Hattstein, am gestrigen Montag.

Die Wirtschaft in Deutschland und ganz konkret in Krefeld stehe aktuell vor vielen Herausforderungen. Aus Sicht der CDU-Fraktion sei es daher umso nötiger, dass die Stadtverwaltung ihr Handeln auf eine bessere Wirtschaftsfreundlichkeit ausrichte. Alleine die Rheinbrücke sei eine wichtige Wirtschaftsader der Stadt. Egal, welche Variante am Ende realisiert werde, die Stadt müsse, wo sie Dienstleister sei, Informationen oder Unterlagen liefern. Das gleiche gelte auch bei Genehmigungsprozessen, die zu beschleunigen seien. Die von der CDU vorgeschlagene Zertifizierung des RAL-Gütezeichens ,wirtschaftsfreundliche Kommune’ müsse daher schnellstens umgesetzt werden. Darüber hinaus sei das Standortmarketing zu optimieren, betonten die Christdemokraten. Denn ansiedlungswillige Firmen hätten einen klaren Punktekatalog, was sie benötigten. Da dürfe die Stadt Krefeld nicht sofort aus dem Rennen sein, weil sie ein oder zwei harte oder weiche Standortfaktoren zu wenig bieten könne, mahnte Hattstein.

Aber auch die Akzeptanz der Wirtschaft in der Bevölkerung müsse verbessert werden, so die CDU. „Initiativen wie ,Zukunft durch Industrie‘ sind wichtiger Partner, um die Bedeutung und eben auch Akzeptanz von Wirtschaftsunternehmen als Arbeitgeber oder Nachbarn zu erhöhen. Denn ohne gute wirtschaftliche Basis können wir uns als Land oder Stadt keine Wohltaten leisten. Das Geld muss vor dem Ausgeben eben erst verdient werden“, erklärte Hattstein.