Krefeld: Cargill stellt Verarbeitungsanlage von Mais auf Weizen um

Produktionsumstellung : Cargill investiert 200 Millionen Dollar in Standort Krefeld

Millioneinvestition im Krefelder Hafen: Cargill stellt seine Verarbeitungsanlage von Mais auf Weizen um.

(oli) Das Unternehmen Cargill wird seinen Produktionsstandort in Krefeld von einer Mais- zu einer Weizenverarbeitungsanlage umstellen. Damit wird das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 200 Millionen Dollar in den Standort in der Seidenstadt investieren.

Die zunehmende Nachfrage nach proteinreichen Lebensmitteln aufgrund der wachsenden Weltbevölkerung und der steigende Bedarf an Industriestärken in der Verpackungsindustrie erhöhen den Bedarf an pflanzlichen Proteinen und Spezialstärken. Heute werden im Werk Krefeld verschiedene Maisstärken und Süßungsmittel für Nahrungsmittel und industrielle Anwendungen hergestellt. Durch die Umwandlung des Standorts von Mais auf Weizen kann Cargill sein Produktportfolio um Weizenproteine und Spezialstärken erweitern.

550 Mitarbeiter produzieren am Standort im Hafen seit mehr als 60 Jahren Stärke und Stärke-Folgeprodukte für die Lebens- und Futtermittel- sowie für die chemische und pharmazeutische Industrie. Cargill ist seit 1955 in Deutschland tätig und beschäftigt dort 1.700 Mitarbeiter an 12 Standorten – in Barby, Berlin (zwei Standorte), Frankfurt-Höchst, Hamburg (drei Standorte), Klein Schierstedt, Krefeld, Malchin, Riesa und Salzgitter.

Der Baubeginn ist für Anfang 2020 geplant. Die Fertigstellung wird im Sommer 2021 erfolgen und die ersten Lieferungen von Weizenprodukten werden für Herbst 2021 erwartet.

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