Krefeld: Busunfall fordert fünf Verletzte - Rätsel um Ursache

Krefeld: Busunfall fordert fünf Verletzte

Ein Bus ist in Krefeld aus ungeklärter Ursache mit mindestens zwei Wagen kollidiert. Einige Fahrgästen gerieten offenbar in Panik und verletzten sich bei dem Versuch, den Bus durch ein zerbrochenes Fenster zu verlassen.

Ein Unfall mit einem Bus hat in Krefeld fünf Verletzte und erheblichen Sachschaden gefordert. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei waren vier der Verletzten Businsassen. Sie erlitten Schnittwunden, als sie aus dem Bus durch eine eingeschlagene Scheibe ins Freie gelangen wollten. Die Unfallursache ist unklar, die Polizei ermittelt.

Mindestens zwei Pkw wurde bei der Kollision erheblich beschädigt; ein Insasse verletzt. Foto: Samla Fotoagentur/samla.de

Zu dem Unfall kam gegen zehn Uhr, teilte die Polizei mit. Die 49-jährige Busfahrerin kam mit einem Gelenkbus der Linie 052 vom Willy-Brandt-Platz und wollte nach links auf die Ritterstraße abbiegen. Dabei fuhr sie zunächst ungebremst gegen eine Ampel, die dadurch aus der Bodenhalterung gerissen wurde. Anschließend stieß sie mit zwei Autos und einem Lkw zusammen, die in Richtung Kölner Straße vor einer roten Ampel standen. Der Bus geriet nach der Kollision von der Straße ab und kam nach etlichen Metern auf einer Wiese am Südausgang des Bahnhofes zum Stehen. Bei dem Unfall wurden neben den vier Businsassen auch eine Autofahrerin leicht verletzt. Sie alle kamen ins Krankenhaus, konnten es aber nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Die Busfahrerin blieb unverletzt. Die beschädigten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Da ein technischer Defekt nicht ausgeschlossen werden kann, wurde der Bus sichergestellt und ein Gutachter beauftragt. Die Ermittlungen dauern an. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme war die Ritterstraße zwischen Siemensstraße und Kölner Straße gesperrt.

Eine Scheibe des Busses ist zertrümmert. Offenbar haben einige Fahrgäste versucht, durch die Scheibe ins Freie zu gelangen. Vier Personen zogen sich dabei Schnittwunden zu. Foto: Samla Fotoagentur/samla.de
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