Krefeld: „bunt statt blau“ läuft noch bis Ende März

Krefeld: Endspurt: „bunt statt blau“ läuft noch bis Ende März

Die DAK sucht die besten Schüler-Plakate gegen Komasaufen. Im April werden die Landessieger ermittelt.

(RP) Endspurt bei „bunt statt blau“: Die Kampagne gegen das sogenannte Komasaufen läuft noch bis Ende März. Bis dahin können Krefelder Schüler Plakate zum Thema Alkoholmissbrauch gestalten und bei der DAK einreichen. Bundesweit haben sich bereits fast 4000 junge Künstler angemeldet.

„Ich bin sehr gespannt, welch tolle Plakate Schüler aus NordrheinWestfalen zum Thema Komasaufen in diesem Jahr bei ‚bunt statt blau‘ einreichen“, sagt Klaus Overdiek, Leiter der DAK-Landesvertretung. „Es ist sehr positiv, dass so viele Schulen das Thema Alkoholprävention auf diese Weise auf den Stundenplan holen.“ Jedes Plakat, das Jugendliche selbst entwerfen, bringe im Kampf gegen das Rauschtrinken mehr als Verbote oder der erhobene Zeigefinger.

2017 kamen laut Bundesstatistik 21.721 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus, in NRW waren es 4924. Trotz eines leichten Rückgangs gegenüber dem Vorjahr gilt für Overdiek:  „Eine regionale Alkoholprävention bleibt für uns unverzichtbar, um Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Alkoholmissbrauch aufzuzeigen. In der Schule erreichen wir sie am besten.“

Noch bis Ende März können Plakate eingereicht werden. Im April werden zunächst die Landessieger ermittelt, im Juni wählt dann eine Bundesjury mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und DAK-Vorstand Andreas Storm den Bundesgewinner. Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen gibt es unter: www.dak.de/buntstattblau.

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