Klimawandel und Abholzung in Krefeld BUND will eine Million Euro für neue Bäume

Krefeld · In einem Brandbrief an Oberbürgermeister Frank Meyer weist die Kreisgruppe des Bundes für Naturschutz nach der jüngsten Sitzung des Naturschutzbeirats auf die katastrophale Situation rund um den Baumbestand in Krefeld hin.

 Tatort Glockenspitz: Unterm Strich werden laut Naturschutzbeirat im öffentlichen Raum in Krefeld mehr Bäume gefällt als gepflanzt.

Tatort Glockenspitz: Unterm Strich werden laut Naturschutzbeirat im öffentlichen Raum in Krefeld mehr Bäume gefällt als gepflanzt.

Foto: Lammertz, Thomas (lamm)

Die Krefelder Kreisgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) schlägt Alarm. In einem Brandbrief an Oberbürgermeister Frank Meyer weisen die Naturschützer nach der jüngsten Sitzung des Naturschutzbeirats auf die katastrophale Situation rund um den Baumbestand in der Seidenstadt hin. „Der Baumbestand in Krefeld, insbesondere an den Straßen, gibt Anlass zu größter Besorgnis. In den letzten Jahren wurden wesentlich mehr Bäume gefällt als nachgepflanzt“, beschreibt BUND-Vorstandsmitglied Heino Thies die Situation und ergänzt: „Herr Meyer, wir bauen auf Sie, dass der Baumbestand in Krefeld in seiner Substanz erhalten bleibt und im einen oder anderen Bereich ausgebaut beziehungsweise ergänzt wird.“