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Krefeld: Bürgerstiftung vergibt Sprachreise-Stipendien an Schüler

Bildung in Krefeld : Bürgerstiftung vergibt Sprachreise-Stipendien

Noch bis Ende Mai können sich Schüler bewerben und den Auslandsaufenthalt mit 1000 Euro sponsern lassen.

(RP) Erneut möchte die Bürgerstiftung Krefeld Schüler, die für den Sommer eine Sprachreise planen, mit einem Stipendium von jeweils 1000 Euro unterstützen. Bewerbungen können interessierte Schüler aller Krefelder weiterführenden Schulen noch bis Ende Mai an die Bürgerstiftung schicken. Ein Formular dazu gibt es auf der Homepage der Bürgerstiftung www.buergerstiftung-krefeld.net, Fragen werden unter Telefon 02151 3600060 beantwortet. Die Bürgerstiftung freut sich zudem über weitere Spender, die ein solches Stipendium ermöglichen.

Im vergangenen Jahr konnte die Bürgerstiftung Krefeld insgesamt zehn Sprachreisestipendien vergeben. Die Stipendiaten im Alter zwischen 15 und 20 Jahren wählten ganz unterschiedliche Reiseziele: Es ging nach England, Frankreich und in die USA, aber auch Irland, China, Nicaragua und Panama standen auf dem Programm. Insgesamt 15 Schüler hatten sich für die Sprachreisestipendien bei der Bürgerstiftung beworben. Auf Einladung von Oberbürgermeister Frank Meyer, der als Mitglied des Stiftungsrats der Bürgerstiftung angehört, hatten die Stipendiaten des vergangenen Jahres nun Gelegenheit, über ihre Erfahrungen im Ausland zu berichten. Sie alle sind mit durchweg positiven, wenn auch ganz unterschiedlichen Eindrücken von ihren Reisen zurückgekehrt. „Mit diesen jungen Menschen ist die Zukunft Krefelds in guten Händen“, sagte Projektleiterin Margot Erbslöh von der Bürgerstiftung erfreut.

Während der zweiwöchigen bis zehnmonatigen Auslandsaufenthalte hatten die Schüler ausreichend Gelegenheit, die jeweilige Landessprache anzuwenden und damit ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Sie lebten größtenteils in Gastfamilien und konnten Freundschaften im Ausland knüpfen, die sie bis heute aufrechterhalten haben. „Ich hoffe, dass die Menschen, die ihr kennengelernt habt, euch auch weiterhin in eurem Leben begleiten werden“, sagte Meyer, der selbst als 19-Jähriger für vier Wochen in den USA war und bis heute Kontakt zu seiner damaligen Gastfamilie hat. Er stellte fest, dass sich der Einsatz der Bürgerstiftung wieder einmal gelohnt hat. „Internationale Kontakte sind für jeden Einzelnen bereichernd, und für uns alle ist es wichtig, Kontakte über Grenzen herzustellen. Mit eurem Auslandsaufenthalt seid ihr Botschafter unserer Stadt wie auch für Deutschland“, so der Oberbürgermeister zu den Schülern.