Aktion von DGB und SWK Straßenbahn mit Fotos von Beschäftigten als Protest gegen Gewalt

Krefeld · Mit einer besonders gestalteten Straßenbahn wollen DGB und SWK gegen Gewalt gegen Mitarbeiter im öffentlichen Dienst protestieren.

 Man fasst es nicht: Rettungskräfte wollen helfen und werden dabei von Unbeteiligten scheinbar willkürlich attackiert.

Man fasst es nicht: Rettungskräfte wollen helfen und werden dabei von Unbeteiligten scheinbar willkürlich attackiert.

Foto: dpa/Marcel Kusch

Unter dem Motto „Vergiss nie - hier arbeitet ein Mensch - Schluss mit der Gewalt gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes und des privatisierten Sektors‘‘ macht der DGB sich bundesweit stark für mehr Respekt gegenüber den Beschäftigten bei Polizei und Feuerwehr, im ÖPNV, Mitarbeitern von Rettungsdiensten, Beschäftigten im Gesundheitswesen, Bildungseinrichtungen, bei Ordnungsämtern, Arbeitsagenturen oder Jobcentern. „In Kooperation mit der SWK Mobil wollen wir auf die Problematik zunehmender Gewalt aufmerksam machen“, erklärte jetzt der Krefelder DGB-Vorsitzende Philipp Einfalt. Er kündigte an, dass ab dem 20. September eine Stadtbahn der SWK für ein Jahr durch Krefeld fährt, die mit den Motiven der DGB-Initiative und Fotos von Krefelder Beschäftigten versehen ist. Zur Präsentation der Bahn an der Grenzstraße/ Ecke Uerdinger Straße werden Oberbürgermeister Frank Meyer, DGB-Chef Philipp Einfalt, Andreas Gödde von der Feuerwehr Krefeld, Julia Klinkhammer vom Helios Klinikum Krefeld, Monika Brocker als Fahrerin SWK Krefeld, Marcel Winkelmann vom Kommunalen Ordnungsdienst und Ayse Gürdal, Reinigungskraft, erwartet.

Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes und andere Institutionen wie Rettungsdienste sind in den vergangenen Jahren immer wieder Opfer von Gewalt., Beleidigungen und Übergriffen geworden. Nach einer Abfrage des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) bei allen Bundesländern sind im Jahr 2022 bundesweit rund 80.000 Einsatzkräfte Opfer von Gewalt im Einsatz geworden, darunter waren 76.000 Polizisten, 1000 Feuerwehrleute und 2100 Rettungsdienstler.

(vo)
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