Grüne Oase auf 260 Quadratmeter Krefeld bekommt ersten „Pocket-Park“ — so soll er aussehen

Krefeld · Der erste Pocket-Park für Krefeld ist nicht nur ein kleiner Park, es ist ein ambitioniertes soziales, klima- und bildungspolitisches Modellprojekt. Und er verspricht, eine wirkliche grüne Oase zu werden. Wie er aussehen und wie er gepflegt werden soll.

 An der St.-Anton-Straße 100 stand einmal ein ruinöses niedriges Gebäude. Die Schrottimmobilie wurde abgerissen, das Gelände geräumt; hier soll Krefelds erster „Pocket-Park“ angelegt werden.

An der St.-Anton-Straße 100 stand einmal ein ruinöses niedriges Gebäude. Die Schrottimmobilie wurde abgerissen, das Gelände geräumt; hier soll Krefelds erster „Pocket-Park“ angelegt werden.

Foto: Jens Voß

Es ist eine Premiere, ein Novum für die Stadt – und wenn es glückt, eine Bereicherung: Krefeld bekommt seinen ersten „Pocket-Park“. Die Stadt hat jetzt im Klimaausschuss vorgestellt, wie er aussehen und was er kosten soll. Hinter dem Projekt steckt bei Weitem mehr als nur ein kleiner Park (wörtlich übersetzt „Taschenpark“), sondern ein ambitioniertes Projekt, das Bildung, Klima, Nachbarschaft und den Sozialraum um den Park verbessern will. Er entsteht auf einem 260 Quadratmeter großen Grundstück mit Adresse St.-Anton-Straße 100, auf dem zuvor eine wirklich ruinöse Schrottimmobilie stand (wir berichteten). Sie ist abgerissen und geräumt. Das leicht nach rechts abbiegende, lang gestreckte Grundstück ist fertig zur Bebauung – 2025 soll der Park fertig sein.