Geplantes Wohnquartier am Krefelder Stadtwald Anwohner protestieren gegen Bebauung am Rott

Krefeld · Der Bebauungsplan für das Gebiet zwischen Rott, Hüttenallee und Buschstraße stößt auf Widerstand: Geplant seien „Wohnklötze“, schimpfen die Anwohner. Sie sehen den Charakter des idyllischen Wohnortes in Gefahr.

 Virginia Hocks zeigt, wie eng die Stichstraße Rott  an dieser Stelle ist. Links sieht man den kleinen Park rund um „Engers Kull“.

Virginia Hocks zeigt, wie eng die Stichstraße Rott  an dieser Stelle ist. Links sieht man den kleinen Park rund um „Engers Kull“.

Foto: Lammertz, Thomas (lamm)

Die Anwohner am Rott protestieren gegen die Bebauungspläne auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei zwischen Hüttenallee, Rott und Buschstraße. Die Leute befürchten, dass der Charakter des Quartiers  grundlegend verändert und die Verkehrsbelastung für die Zufahrt über den Rott zu hoch wird. Bei Umsetzung des Vorhabens würde ein gewachsenes Bockumer Wohngebiet gefährdet, die Nutzung der unmittelbaren Umgebung als Naherholungsgebiet gravierend beeinträchtigt, und die Anwohner würden unzumutbaren Beeinträchtigungen ausgesetzt, heißt es in einem Protestschreiben, das von Ingo Strauß und Virginia Hocks übermittelt ist und  von der gesamten Anwohnerschaft getragen wird.