Krefeld: 88 Kommunen diskutieren über  Mobilitätspolitik

Urkunden : 88 Kommunen diskutieren in Krefeld über Mobilitätspolitik

Die AG fahrradfreundlicher Städte – eines der größten kommunalen Netzwerke – tagt im Stadtwaldhaus.

Die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS) hat ihre Mitgliederversammlung im Stadtwaldhaus abgehalten. Der Vorsitzende des Präsidiums der AGFS, Oberbürgermeister Frank Meyer, begrüßte aus diesem Anlass Vertreter der Mitgliedskommunen in seiner Heimatstadt, die gleichzeitig Sitz der AGFS ist.

Drei Mitglieder erhielten bei der Versammlung Urkunden zur Verlängerung ihrer Mitgliedschaft. Alle sieben Jahre müssen sich die Städte und Gemeinden im kommunalen Netzwerk erneut bewerben und unter Beweis stellen, dass sie aktiv und kontinuierlich daran arbeiten, zukunftsfähige, belebte und wohnliche Städte zu gestalten. Nur Kommunen, die den Kriterien der AGFS weiterhin gerecht werden, erhalten die begehrte Verlängerungsurkunde und profitieren weiter von den Vorteilen einer Mitgliedschaft. Diesmal haben die Städte Kerpen und Herten sowie der Kreis Warendorf die Verlängerung erhalten. Überreicht wurden die Urkunden gemeinsam von Ulrich Malburg, Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Christine Fuchs, Vorstand der AGFS, und den Präsidiumsmitgliedern Frank Meyer (Vorsitzender), Günther Rosenke, Landrat des Kreis Euskirchen, und Alexander Berger, Bürgermeister der Stadt Ahlen.

Die AGFS ist eines der größten kommunalen Netzwerke und versteht sich als Vorreiter moderner Mobilitätspolitik. Aktuell arbeiten 88 Kommunen in NRW an den Zielen des Vereins, bis 2020 sollen es 100 werden. Das 89. Mitglied wird der Kreis Gütersloh, die offizielle Aufnahme ist für Anfang 2020 vorgesehen.