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Krefeld: 45 Covid-19-Patienten in den Kliniken

Der Inzidenzwert in Krefeld liegt bei 109 : 45 Covid-19-Patienten in Krefelder Kliniken

13 Erkrankte liegen auf den Intensivstationen der Krankenhäuser, zehn müssen beatmet werden. Seit Beginn der Pandemie wurden 5052 Krefelder positiv auf Covid-19 getestet, 48 Menschen sind verstorben.

Der Anstieg von Neuinfektionen in Krefeld setzt sich fort. Bis Montag, 28. Dezember, (Stand: 0 Uhr) haben sich sieben weitere Personen mit dem Virus angesteckt. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind sind 719 Krefelder erkrankt, exakt 43 weniger als am Vortag (762). 4285 Menschen gelten inzwischen als genesen. Seit Beginn der Pandemie wurden 5052 Krefelder positiv auf Covid-19 getestet, 48 Menschen sind verstorben.

Die Situation in den Krankenhäusern blieb auch nach den Feiertagen angespannt. Es werden 45 Krefelder mit Symptomen von Covid-19 in den Kliniken behandelt. 13 von ihnen liegen auf der Intensivstation, zehn müssen beatmet werden. Bei 37.679 Erstabstrichen im Diagnosezentrum sind noch 1197 Proben offen. 16.729-mal war eine Quarantäne fällig oder wurde angeraten. Der vom Robert-Koch-Institut angegebene Inzidenzwert liegt aktuell bei 109 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (Sonntag: 131).

Weitere Lieferungen des Impfstoffs hat das Land NRW angekündigt. Diese sollen nach dem Einwohnerschlüssel auf die Städte und Kreise verteilt werden. Bereits in der vergangenen Woche soll die Stadtverwaltung mit der KV Nordrhein einen Impfplan für die stationären Einrichtungen in Krefeld abgesprochen haben. Die KV Nordrhein organisiert die Besuche in Abstimmung mit den Einrichtungen und entsendet die mobilen Teams.

Wann der Betrieb in den 53 nordrhein-westfälischen Impfzentren und damit auch im Impfzentrum der auf dem Sprödentalplatz aufgenommen werden kann, steht noch nicht fest. Die KV Nordrhein und das Land NRW gehen davon aus, dass noch im Januar genügend Impfstoff verfügbar ist, um auch in den Impfzentren zu starten. Hier können sich dann im ersten Schritt unter anderem alle Personen, die 80 Jahre oder älter und mobil sind, impfen lassen. Die Terminvergabe für die Impfzentren, die unter der bundesweiten Hotline 116 117 erfolgen soll, ist noch nicht gestartet. Die KV Nordrhein bittet die Bürger daher, von Anrufen mit Terminwünschen noch abzusehen.

Weil sich viele ältere Menschen in der Corona-Pandemie einsam fühlen, wollen die Malteser verschiedene Projekte an mehr als 110 Standorten bundesweit ausbauen. Zu der neuen Initiative „Miteinander-Füreinander“ gehört auch der Telefonbesuchsdienst, der wegen Corona dreimal so oft genutzt wird als sonst, wie die Malteser mitteilten. Oft sei das Telefon bei älteren Menschen der einzige Draht zur Außenwelt. Den Angaben zufolge gab es im Jahr 2019 bei den Maltesern 17 Telefonbesuchsdienste – in diesem Jahr verdreifachte sich die Zahl auf mehr als 50.