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Krefeld: 38 Berufsanfänger beim Hauptzollamt

Start in spannende und sichere Jobs in der Seidenstadt : 38 Berufsanfänger beim Hauptzollamt Krefeld

Nach Abschluss der Ausbildung erwartet die jungen Zöllner eine Verwendung in den unterschiedlichsten Aufgabenbereichen. Die Beamten ermittelten 2020 unter anderem eine Schadenssumme von über zehn Millionen Euro durch Schwarzarbeit.

Mehr als 2.200 junge Menschen haben am 1. August ihre Ausbildung im mittleren beziehungsweise ihr Studium im gehobenen Dienst beim Zoll begonnen, 38 davon beim Hauptzollamt Krefeld. Wie schon im vergangenen Jahr musste Corona bedingt die feierliche Vereidigung der Anwärter wieder in zwei Gruppen durchgeführt werden. „Seien Sie versichert, dass wir als Ausbildungshauptzollamt alles Erdenkliche unternehmen werden, Sie trotz Pandemie bestmöglich durch den Vorbereitungsdienst zu begleiten“, so der Leiter des Hauptzollamtes Krefeld, Regierungsdirektor Jörg Danschewitz-Ludwig. „Einerseits wird es für Sie eine große Herausforderung werden, anderseits erwartet Sie eine vielseitige und umfassende Ausbildung, die Ihnen später bei der Bewältigung Ihrer beruflichen Aufgaben als sicheres Fundament dienen wird.“

Von den Berufseinsteigern absolvieren 25 eine zweijährige Ausbildung im mittleren und 13 ein dreijähriges Studium im gehobenen Dienst. Theorie und Praxis wechseln sich dabei ab und bauen aufeinander auf. Die fachtheoretischen Teile werden an zolleiegenen Bildungszentren in Münster, Leipzig, Rostock, Plessow oder Sigmaringen absolviert. Die Praxisphasen verbringen die Nachwuchskräfte in verschiedenen Abteilungen des Ausbildungshauptzollamts und bei nahe gelegenen Zollämtern sowie Zollfahndungsämtern.

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Nach Abschluss der Ausbildung erwartet die jungen Zöllner eine Verwendung in den unterschiedlichsten Aufgabenbereichen des Zolls. Das Spektrum reicht unter anderem von Sachbearbeitung bis Spezialeinheit sowie von Finanzkontrolle Schwarzarbeit bis Fahndung. Mit der Einstellung beim Zoll erwartet die Auszubildenden nicht nur eine fachlich hochwertige Ausbildung oder ein hochwertiges Studium und viele spannende und abwechslungsreiche Aufgaben, sondern auch ein sicherer Arbeitsplatz, an dem sie unter anderem für Steuereinnahmen, Verbraucherschutz und die Sicherung von Arbeitsplätzen in Deutschland sorgen.

Auch in den kommenden Jahren wird der Zoll verstärkt Ausbildungs- und Studienplätze für eine sichere Zukunft in einer großen Bundesverwaltung anbieten. Für eine Einstellung zum 1. August 2022 können sich Interessierte noch bis zum 15. September 2021 beim Hauptzollamt Krefeld bewerben. Informationen zu Bewerbung, Einstellung, Ausbildung und Studium beim Zoll bieten wir unter http://www.zoll-karriere.de - www.zoll-karriere.de oder http://www.zoll.de - www.zoll.de („Karriere“) an.

Dass das Hauptzollamt Krefeld Steuern einzieht, ist der routinemäßige Teil der Arbeit. Dass die Beamten Drogenschmugglern auf die Spur kommen und Schwarzarbeit aufdecken, ist spannender. Im vergangenen Jahr vereinnahmte das Hauptzollamt Krefeld mehr als eine Milliarde Euro an Steuern und Abgaben und beschlagnahmte mehr als 385 Kilogramm Rauschgift. Darüber hinaus ermittelte es eine Schadenssumme von mehr als zehn Millionen Euro durch Schwarzarbeit.

Übrigens: Das Hauptzollamt in der Seidenstadt hat im vergangenen Jahr rund 1,34 Milliarden Euro (2019: 1,48) für die Kassen des Bundes, des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union eingenommen. Die Haupteinnahmequellen waren dabei die Verbrauchsteuern. Darunter machte die Stromsteuer mit rund 267,7 Millionen Euro (2019: 334,9) den größten Anteil aus. Die Energiesteuer schlug mit 162,9 Millionen Euro (2019: 160,2) zu Buche. Die Einnahmen aus der Branntweinsteuer betrugen 67,5 Millionen Euro (2019: 64,1). Die Erhebung der Kraftfahrzeugsteuer betrug 137 Millionen Euro (2019: 134). Im Bezirk des Hauptzollamtes Krefeld sind 908.337 Fahrzeuge gemeldet.