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Kommunaler Ordnungsdienst Krefeld wird mit Bodycams ausgestattet

Sicherheit in Krefeld : Körperkameras für den Kommunalen Ordnungsdienst

Das KOD-Personal soll künftig – wie die Polizei – mit so genannten Bodycams ausgestattet werden. Bei Kontrollgängen sollen die Kameras für zusätzliche Sicherheit der Ordnungshüter sorgen.

Die Krefelder Polizei hat bereits welche, nun soll auch der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) in der Seidenstadt mit Körperkameras ausgestattet werden. Die so genannten Bodycams können die Einsatzkräfte auf ihren Streifengängen tragen. Grundsätzlich sind die Geräte ausgeschaltet, wenn es aber einen Einsatz gibt oder gar eine Situation brenzlig zu werden droht, können die Kameras eingeschaltet werden und die Geschehnisse filmen.

Der NRW-Landtag hat in der vergangenen Woche beschlossen, dass Kommunale Ordnungsdienste gestärkt werden sollen. Seit dem Lockdown haben die kommunalen Ordner auch die Aufgabe, die Einhaltung der Corona-Schutzauflagen zu kontrollieren – insbesondere das Tragen der Mund-Nasenschutze und das Einhalten des Mindestabstands. Und da gibt es auch unangenehme Situationen mit Uneinsichtigen. Oberbürgermeister Frank Meyer hat Ordnungsdezernent Ulrich Cyprian nun gebeten, für die Ausstattung des KOD die notwendigen Schritte einzuleiten.

„Wir haben die Zahl der Stellen im Kommunalen Ordnungsdienst von zwölf im Jahr 2017 auf aktuell 31 Stellen aufgestockt, um in der Innenstadt den gestiegenen Anforderungen gerecht werden zu können und in den Stadtteilen verstärkt Präsenz zu zeigen und auf Problemsituationen umgehend reagieren zu können“, erklärt Meyer.

Die Ausstattung der Mitarbeitenden sei ebenfalls sukzessive erweitert worden, zuletzt durch stichfeste Sicherheitswesten. Die Polizei habe gute Erfahrungen mit dem Einsatz dieser Kameras gemacht. Darüber werden sich die Einsatzkräfte demnächst austauschen.

(ped)