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Kita Maria Himmelfahrt in Krefeld für zwei Wochen geschlossen

Corona-Pandemie in Krefeld : Kita Maria Himmelfahrt für zwei Wochen geschlossen

Ein Erzieher ist an Covid 19 erkrankt. Von der Schließung der Einrichtung sind 47 Personen betroffen. Ferner sind drei Schulen betroffen und viele Schüler in häuslicher Quarantäne.

Die Stadt Krefeld hat wegen neuer Corona-Infektionen die Kindertagesstätte Maria Himmelfahrt für die Dauer von zwei Wochen komplett geschlossen. Dort war ein Mitglied des Erzieherteams an Covid 19 erkrankt. Das teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit. Von der Anordnung sind insgesamt 47 Kinder und Erzieher betroffen.

Darüber hinaus sind am Dienstag und Mittwoch in drei Schulen Fälle von Corona aufgetreten. In der Josefschule, der Mosaikschule und im Berufskolleg Kaufmannsschule erkrankte jeweils ein Schüler an Covid-19. Insgesamt rund 80 Jungen und Mädchen müssen deswegen in häuslicher Quarantäne bleiben.

Die Stadt Krefeld meldet bis Donnerstag, 0 Uhr zehn neue Infektionen mit dem Corona-Virus. Die Gesamtzahl der positiv Getesteten steigt somit auf 945 an. Aktuell sind 93 Personen mit dem Virus infiziert, 826 gelten als genesen. Sowohl der relativ starke Anstieg akuter Infektionen (plus 16) als auch der Rückgang bei der Zahl der Genesenen (minus sechs) sei durch eine Umstellung der Statistik zu erklären, teilte die Stadt gestern mit: Ab sofort lege das Gesundheitsamt bei seinen Daten nicht mehr das Datum der Erkrankung zugrunde, sondern das Meldedatum (wir berichteten). So sollen die Zahlen nachvollziehbarer werden.

In der Stadt Krefeld wurden bislang 14.825 Erstabstriche genommen. 3.536 Menschen begaben sich auf Anordnung oder freiwillig in häusliche Isolation. Aufgrund von Corona-Symptomen müssen derzeit zwei Krefelder im Krankenhaus stationär behandelt werden, keiner davon auf der Intensivstation. Der statistische Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen beträgt nun 19. „Wir veröffentlichen nun direkt die Zahlen, die auch an das Robert-Koch-Institut übermittelt werden. Auf diesem Wege soll die Aussagekraft der Sieben-Tage-Inzidenz vereinfacht und für den Bürger transparent dargestellt werden.“