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Krefeld: KG Op de Höh feiert bis in den Morgen

Krefeld : KG Op de Höh feiert bis in den Morgen

Die Uerdinger Karnevalsgesellschaft hat keine Nachwuchssorgen: Rund 70 Kinder und Jugendliche sind in den Tanzgarden und in der Jugendabteilung engagiert - und zeigten jetzt bei der großen Kostümsitzung ihr Können.

Es war die Erste von fünf Veranstaltungen in der heißen Phase des Uerdinger Karnevals: Am Samstagabend hatte die KG Op de Höh zu ihrer großen Kostümsitzung in die Halle des Berufskollegs an der Alten Krefelder Straße eingeladen, und der Blick von der Galerie bot ein buntes Bild: Das jecke Volk war fantasievoll gekleidet, und die Halle war schon beim "Vorprogramm" sehr gut besucht: Seit rund zehn Jahren ist es Tradition, dass die eigene Jugendabteilung die Besucher als "Eisbrecher" auf den Abend einstimmt, und "das nehmen die Leute sehr gut an", freute sich Geschäftsführer und Jugendwart Uwe Rutkowski. Dadurch werde der generationsübergreifende Zusammenhalt in der Karnevalsgesellschaft gefestigt: "Wir müssen den Jugendlichen eine Plattform bieten", betonte er. Das zahlt sich aus: Die Jugendabteilung umfasst derzeit rund 70 Kinder und Jugendliche (vier bis 17 Jahre) und drei Nachwuchs-Tanzgarden (Bambini-, Mini- und Mittelgarde) davon wechseln rund 90 Prozent in die Große Garde.

Am Samstag machten die Kinder und Jugendlichen mit dem Uerdinger Kinderprinzenpaar Brian I. und Victoria I. ihre Sache wieder sehr gut. Uwe Rutkowski lobte zum Beispiel die tänzerischen Fähigkeiten und die akkurate Präsentation der Mini- und Mittelgarde sowie die Präsentation durch den Jugendpräsidenten Philip Schütz.

Um 20 Uhr begann dann das Abendprogramm mit einem beeindruckenden Bild: Alle rund 130 Aktive - die Damen- und Herren-Elferräte sowie alle Garden - zogen auf die Bühne und präsentierten zur Einstimmung das Vereinslied. Danach hatte die Große Garde ihren ersten tänzerischen Auftritt und wurde durch vier Externe unterstützt, erklärte Präsident Andre Laschet: Vier Mitglieder der Uerdinger Bürgerwehr tanzten mit - ein Vorgriff auf die anstehenden Jubiläumsfeiern beider Organisationen. Das Programm war ein Mix aus eigenen Themen und verpflichteten Karnevals-Künstlern - so freute sich Laschet zum Beispiel, dass es gelungen war, "dä Knubbelisch vom Klingelpütz" nach Uerdingen zu holen, der sich als "Delikt-Designer der all-inclusive-Anlage in Köln-Ossendorf" vorstellte und über seine Stammkneipe, den "lustigen Scharfrichter" philosophierte.

Insgesamt feierten die Op de Höh-Mitglieder und ihre Gäste eine gelungene Sitzung und eine After-Show-Party bis in den frühen Sonntagmorgen. "Alle Künstler waren pünktlich, die Stimmung war gut, und alle haben friedlich gefeiert. Der Sicherheitsdienst hat sich gelangweilt", erzählt Uwe Rutkowski zufrieden.

(RP)