„Ruhe im Saal“-Post wird tausendfach geteilt Kampagne für Büttenredner geht viral durch die Decke

Krefeld · Unter dem Motto „Ruhe im Saal! Wertschätzung für Redner im Karneval“ hat der Mösche-Männekes-Präsident Andreas Jörissen über Facebook ein Initiative gestartet. Der Spruch verbreitet sich rasend schnell in ganz Deutschland.

 So sieht das Logo für die Kampagne aus, die Mösche-Männeke-Präsident Jörissen ins Leben gerufen hat und deutschlandweit auf Resonanz stößt.

So sieht das Logo für die Kampagne aus, die Mösche-Männeke-Präsident Jörissen ins Leben gerufen hat und deutschlandweit auf Resonanz stößt.

Foto: Jörissen

Mit einer Kampagne für mehr Respekt gegenüber Büttenrednern im Saal während der Vorstellung hat Andreas Jörissen, Präsident der Karnevalsgesellschaft Mösche-Männekes, offenbar einen Nerv getroffen: Er hat am Montagabend spontan eine Initiative ins Leben gerufen und bei Facebook online gestellt. Bis Dienstagvormittag wurde sie 700-mal, bis Mittwoch 3000-mal  geteilt, und die Zahl geht weiter nach oben. Hinter der Initiative steht die Erfahrung, dass es den Gästen im Saalkarneval  immer schwerer fällt, bei der klassischen Büttenrede ruhig zuzuhören. „Der Sinn des Ganzen ist die Aufforderung: Zollt dem Redner Respekt, und wenn ihr ihn nicht so gut findet, verhaltet euch ruhig, geht vielleicht raus aus dem Saal, entspannt euch, und lasst ihn in Ruhe zu Ende reden“, sagt Jörissen.