„Interkommunales Gewerbegebiet“ rückt näher

Leuchtturmprojekt : „Interkommunales Gewerbegebiet“ rückt näher

„Ich freue mich über die politischen Signale aus dem Rat der Stadt Meerbusch“, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Benedikt Winzen.

(jon) Das „Interkommunale Gewerbegebiet“ zwischen Krefeld und Meerbusch rückt in greifbare Nähe.„Ich freue mich über die politischen Signale aus dem Rat der Stadt Meerbusch, das interkommunale Gewerbegebiet, wenn auch in verändertem Umfang, weiterhin gemeinsam mit Krefeld auf den Weg bringen zu wollen“, so Krefelds SPD-Fraktionsvorsitzender Benedikt Winzen gegenüber unserer Redaktion. „Als interkommunales Projekt besitzt das gemeinsame Gewerbegebiet beider Städte eine Strahlkraft für die gesamte Region und stärkt den Wirtschaftsstandort nachhaltig.“

Rechtliche, wirtschaftliche und städteplanerische Grundlagen sollen laut seiner Meerbuscher Parteikollegin Nicole Niederdellmann-Siemes nun zwischen beiden Städten und der Bezirksregierung vertraglich erarbeitet werden. „Diesen Auftrag werden wir der Meerbuscher Stadtverwaltung mit unserem Ratsantrag erteilen“, so die Fraktionsvorsitzende. Mit dem Interkommunalen Gewerbegebiet soll durch gezielte und konzentrierte Ansiedlung arbeitsplatzintensiver Unternehmen aus Zukunftsbranchen, wie der Gesundheit- oder Biotechnologie, ein Cluster geschaffen werden. Das Ziel: In Verbindung mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen im Umfeld werden die Stärken des Standortes unter Berücksichtigung der lokalen Bedarfe aufgegriffen. Der Schlüssel liege in einem ausgewogenen Branchenmix, der ausreichend Raum für Handwerksbetriebe und mittelständische Unternehmen bietet, so die Sozialdemokraten. Der Schlüssel liege in einem ausgewogenen Branchenmix mit ausreichend Raum für Handwerksbetriebe und mittelständische Unternehmen.

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