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In Krefeld zeigt die Galerie Heidefeld die Ausstellung "Sehens-Werte" i

Kunst in Krefeld : Kunst als Sehens-Wert in der Galerie von Egon Heidefeld

Seit 25 Jahren stellt der Galerist aus. 2019 war sein Jubiläumsjahr. Die letzte Jubiläums-Schau endet am 11. Januar in den Räumen in der Ostwall-Passage.

Der Anfang war von höchster Prominenz: Annemarie Renger, langjährige Präsidentin des Deutschen Bundestags, hielt die Eröffnungsrede bei der ersten Ausstellung, die Egon Heidefeld kuratiert hat. Das war 1994 – im Bonner Bundes-Presseklub wurden Werke von Conrad Sevens gezeigt. Ein Vierteljahrhundert später ist die Galerie Heidefeld & Partner eine wichtige Kunstadresse in der Seidenstadt. In der Passage am Ostwall bespielt Heidefeld mehrere Räume. 2018 war sein großes Jubiläumsjahr. Und die großen Namen sind geblieben. Die Künstler der Galerie hat Heidefeld in seinen Jubiläumsausstellungen gezeigt: Warhol und Richter, Uecker und Zangs, Picasso und Piene, Kiefer und Polke – und auch etliche regionale Künstler. Die letzte Jubiläumsausstellung ragt in das neue Jahr hinein: „Sehens-Werte“ ist bis 11. Januar am Ostwall 64-66 zu sehen.

Zum Titel sagt der Galerist: „Darin drückt sich der künstlerische Wert der gezeigten Werke, natürlich auch ihr Sammlerwert aus – und zudem die Wertschätzung der Galerie für die gewachsene Bindung mit den Malern und Bildhauern.“ Gut zwei Dutzend Maler und Bildhauer sind bei dieser Panorama-Schau zu sehen, „oftmals mit ihren ganz neuen Arbeiten, die bei dieser Präsentation ihre öffentliche Premiere erleben“, sagt Heidefeld. Es sind Künstler, die seinem Haus seit der ersten Stunde verbunden sind, wie Giuseppe Lamers, Clemens Pasch, Conrad Sevens und Michael Vogt, die sich nun zwischen Pop-Art-Raritäten von Andy Warhol finden. Zu den Highlights gehören zwei sehr seltene, unikat-ähnliche TP-Prints von Warhol, die 1980 in kleinster Auflage der eigentlichen Edition vorausgingen. Eines zeigt die Ballett-Virtuosin Karen Kain, das andere Senator Edward Kennedy.