Hülser Bad: Zwei Optionen prüfen

Krefeld : Hüls: Auch Naturbad prüfen

Die Grünen und die CDU hoffen, den Betrieb des Hülser Bades auch als Naturbad zu ermöglichen.

(vo) CDU und Grüne drängen darauf zu prüfen, ob der Betrieb des Hülser Bades nicht doch auch als Naturfreibad möglich ist. „Wir haben den Eindruck, dass der Bau eines Freibades favorisiert wird“, erläuterte gestern Grünen-Fraktionssprecherin Heidi Matthias. Doch beide Fraktionen geben die Hoffnung nicht auf, dass der Betrieb auch als Naturbad möglich ist.

Wie berichtet, musste das Bad wegen der Eintrübung des Wassers und den damit verbunden Gefahren – man erkennt nicht, ob jemand in zu ertrinken droht – geschlossen werden. Nun haben die beiden Fraktionen dazu eine gemeinsame Forderung für die heutige Ratssitzung auf den Weg gebracht.

 Demnach soll die Verwaltung nicht nur den Ausbau des Hülser Bades zum regulären Freibad, sondern auch die Bau- und Betriebskosten für die Anlage eines sicheren Naturbades – etwa mit einer entsprechenden Filteranlage – ermitteln. „Vor einer Investition in ein möglicherweise neues Hülser Bad, das die nächsten Jahre und Jahrzehnte Bestand haben soll, müssen alle möglichen Alternativen geprüft werden“, heißt es in der Begründung der beiden Fraktionen. Heidi Matthias betonte, dass es ja durchaus Naturbäder wie das Sommerbad des SV Neptun in Fischeln gebe, die funktionierten. Ein Freibad, so die Befürchtung, sei ungleich teurer als ein Naturbad. 

Beantragt wird auch die Prüfung, ob der Badebetrieb nicht doch aufrechtzuuerhalten ist.  „Wir möchten  die Verwaltung nicht vorschnell – ohne das Vorliegen von Fakten – aus der Verantwortung entlassen, den Badebetrieb aufrechtzuhalten“, formuliert der Antrag.

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