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Herbertzstraße in Oppum: Bolzplatz bekommt neue Tore

Oppum : Herbertzstraße: Bolzplatz bekommt neue Tore – Stadt reagiert auf Klagen

Die Stadt hat Baumstämme so platziert, dass Autos nicht mehr auf den Platz vorfahren können. Zudem soll ein Ausweichplatz gesucht werden.

Der Bolzplatz an der Oppumer Herbertzstraße bekommt neue Tore. Wie berichtet, hatte ein Anwohner, der sich mutmaßlich über den ständigen Lärm der Sportler aufgeregt hatte, eines der Tore abgeflext. Das neue Tor ist bestellt, Liefertermin soll Februar 2019 sein, teilte ein Stadtsprecher auf Anfrage mit. Gleichzeitig hat die Stadt Strafanzeige gegen den Verursacher erstattet. Der Kommunalbetrieb Krefeld (KBK) werde die Kosten für den Rückbau der Reste der alten Toranlage, für Anschaffung und Einbau der Toranlage ermitteln. „Die Kosten werden dem Verursacher in Rechnung gestellt“, so die Stadt.

Trotz der drastischen Maßnahme, die Tore einfach umzuflexen, ist das Anliegen des Mannes auf offene Ohren gestoßen. Der Mann, der von Zeugen dabei beobachtet worden war, wie er eines der beiden Metalltore mit einem Trennschleifer („Flex“) in Einzelteile zerlegt hatte, um die Nutzung des Platzes zu unterbinden, hatte in der Einwohnerfragestunde der Bezirksvertretung Oppum/Linn sein Anliegen vorgetragen. Seine Forderungen: Die private Fußballliga, die den Platz seit Jahren sonntags für das Austragen ihrer Spiele nutzt, soll an einen anderen Platz verlegt werden. Zudem sollen die Tore verkleinert werden, so dass der Platz für junge Erwachsenen nicht mehr attraktiv wäre, sondern nur noch für Kinder, gegen die man nichts habe. Er war von Helmut Späth (SPD) und Heidrun Hillmann (CDU) unterstützt worden.

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Wie der CDU-Bezirkspolitiker Thilo Forkel auf Anfrage berichtete, hat die Stadt auf Anwohnerklagen reagiert und am Platz Baumstämme so platziert, dass keine Autos mehr auf den Platz fahren könnten. Auch wiesen Schilder auf die Benutzungszeiten hin. Hintergrund sind Klagen über Lärmbelästigungen. Wie Forkel weiter berichtet, gebe es auch Hinweise, dass die Nutzer vornehmlich Auswärtige seien. Es gebe auch Ärgernisse durch fehlende Toiletten. Der Platz ist eben nicht für reguläre Spiele, sondern zum Kicken für Kinder gedacht. Die Stadt sucht laut Forkel auch nach einem Ausweichstandort für die jetzigen Nutzer. Forkel selbst ist mit den Anwohnern im Gespräch, um eine Lösung für die Situation zu finden.

(cpu)