Kommunalabgaben in Krefeld „Skandal“-Vorwürfe zu Anliegerbeiträgen

Krefeld · Der Verband Haus & Grund wirft der Stadt vor, Fördermittel nicht beantragt zu haben. Die Folge: Bürger müssen demnach höhere Anliegerbeiträge zahlen als nötig. In der Regel geht es um vier-, selten fünfstellige Beträge.

 Blick von der Hansa-Straße zur Peterstraße am Hansa Centrum, links in die Neusser Straße: Die Neugestaltung müssen zum Teil die Anwohner finanzieren.

Blick von der Hansa-Straße zur Peterstraße am Hansa Centrum, links in die Neusser Straße: Die Neugestaltung müssen zum Teil die Anwohner finanzieren.

Foto: Lammertz, Thomas (lamm)

Krefelder müssen unnötig hohe Straßenausbaubeiträge zahlen, weil die Stadt es versäumt hat, Landesfördermittel abzurufen. Diesen Vorwurf erhebt Michael Heß, Geschäftsführer des Immobilienbesitzerverbandes Haus & Grund, gegen Oberbürgermeister Frank Meyer. „Dass aufgrund der Untätigkeit der Verwaltung die Anlieger nun trotz der beabsichtigten Absenkung des Anteils im Ergebnis mehr bezahlen müssen, ist ein Skandal“, erklärt Heß.

 „Dass aufgrund der Untätigkeit der Verwaltung die Anlieger nun trotz der beabsichtigten Absenkung des Anteils im Ergebnis mehr bezahlen müssen, ist ein Skandal“: Michael Heß, Geschäftsführer von Haus & Grund.

„Dass aufgrund der Untätigkeit der Verwaltung die Anlieger nun trotz der beabsichtigten Absenkung des Anteils im Ergebnis mehr bezahlen müssen, ist ein Skandal“: Michael Heß, Geschäftsführer von Haus & Grund.

Foto: Lammertz, Thomas (lamm)