Krefeld: Hauptschulen: Streit um Schließplan vor der Wahl

Krefeld: Hauptschulen: Streit um Schließplan vor der Wahl

Am Dienstag, 16. März, debattiert der Schulausschuss über die Zukunft der Krefelder Hauptschulen. Die Zeit drängt – bis zum 1. April muss Schulamtsleiter Rainer Hendrichs der Bezirksregierung mitteilen, wie Krefeld die sinkenden Anmeldezahlen an Hauptschulen auffangen will: Schulschließungen drohen, denn vier der sechs Hauptschulen können nur eine Eingangsklasse bilden – aus Sicht der Bezirksregierung zu wenig.

Am Dienstag, 16. März, debattiert der Schulausschuss über die Zukunft der Krefelder Hauptschulen. Die Zeit drängt — bis zum 1. April muss Schulamtsleiter Rainer Hendrichs der Bezirksregierung mitteilen, wie Krefeld die sinkenden Anmeldezahlen an Hauptschulen auffangen will: Schulschließungen drohen, denn vier der sechs Hauptschulen können nur eine Eingangsklasse bilden — aus Sicht der Bezirksregierung zu wenig.

Den Zeitdruck monierte gestern Frank Meyer, schulpolitischer Sprecher der SPD: "Mitten im Landtagswahlkampf machen wir dieses Fass auf, dabei kann niemand seriös sagen, wie nach der Wahl die NRW-Bildungspolitik aussehen wird. Selbst die jetzige Landesregierung wird kaum am derzeitigen Schulsystem festhalten." Am Dienstag, wird der Schulausschuss über Hendrichs' Pläne informiert.

  • Krefeld : Problemfall Hauptschule

Die Bezirkshabe ihn aufgefordert, einen Handlungsplan vorzulegen, sagt Schulamtsleiter Rainer Hendrichs, der weiterhin nicht klar formuliert, ob er das Modell von kompletten Schulschließungen oder das Verzichten auf Fünfer-Eingangsklassen an zwei Schulen präferiert. Letztere Variante hätte den Vorteil, dass alle weiteren Schüler der jeweiligen Hauptschule auf ihrer Schule bleiben können.

Bei den betroffenen vier Hauptschulen, Gartenstadtschule, Linner Burg-Schule, Hauptschule Inrather Straße und Theodor-Heuss-Schule, geht bis Dienstag die Angst um. Schulleiterin Birgita Heinike von der Theodor-Heuss-Schule sagte gestern: "Das Schulamt ist nicht auf uns zugekommen. Wir werden nicht geschlossen. Ich gehe davon aus, dass wir mit einer großen oder zwei kleinen Lerngruppen weitermachen." Auch die Schulleiter hätten untereinander die Schließungen noch nicht diskutiert.

(RP)