Krefeld: Händlerinitiative: Stolpergefahr auf Neusser Straße

Krefeld : Händlerinitiative: Stolpergefahr auf Neusser Straße

Der Aktivkreis Hansaviertel hat am Montag die Forderung aufgestellt, die angestrebte Sanierung der Fußgängerzone Neusser Straße schon im Herbst 2015 abzuschließen. Die Planungen für den zweiten Bauabschnitt lägen lange in der Schublade, die Bezirksregierung habe den Förderbescheid genehmigt, teilten die Händler mit.

Nach Auskunft der Stadt sei aber erst in 2016 mit einer Umsetzung weiterer Maßnahmen südlich von Saturn bis zur Hansa-Straße zu rechnen. Der Aktivkreis Hansaviertel, dem unter anderem Kaufleute, Immobilienbesitzer, ansässige Seniorenresidenzen und Bürgervertreter angehören, betrachtet diesen Zeitplan "mit Unverständnis".

Die Händler kritisieren, dass auf der Straße im südlichen Bereich wegen Unebenheiten im Boden Stolpergefahr herrsche. Vertreter der ansässigen Seniorenresidenzen berichten, dass gerade ältere Menschen dort Probleme haben. Stürze und Verletzungen auf der Neusser Straße seien mehrfach registriert worden.

In einem ersten Abschnitt war an der Neusser Straße 2009 ein Platz gestaltet worden, 2013 erfolgte die Sanierung des ersten Teilabschnitts. Diese Maßnahmen, die "wichtige positive Impulse für die Qualität des gesamten Quartiers" gegeben hätten, so die Händler, sollten nun ihren Abschluss finden.

Die Neusser Straße sei in Krefeld die Straße mit der zweithöchsten Fußgängerfrequenz und durch den Verknüpfungspunkt Hauptbahnhof wichtigstes Eingangstor zur City.

(sep)
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