Das Alfa-Mobil hält am Hafels-Center Gut 17.000 Krefelder sind funktionale Analphabeten

Krefeld · Die Aktion in Krefeld wird von ehemaligen Betroffenen vor Ort begleitet. Viele dieser Lernbotschafter erzählen, dass sie lange gebraucht haben, bis sie sich zum Lernen in einem Kursus entschlossen haben.

 Am 23. April macht das ALFA-Mobil in Kooperation mit der Volkshochschule Halt in Krefeld. Das Projekt macht auf Hilfs- und Unterstützungsangebote bei Analphabetismus aufmerksam.

Am 23. April macht das ALFA-Mobil in Kooperation mit der Volkshochschule Halt in Krefeld. Das Projekt macht auf Hilfs- und Unterstützungsangebote bei Analphabetismus aufmerksam.

Foto: Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung (BVAG)

Erwachsene Menschen, die mit dem Lesen und Verstehen längerer Sätze ihre Schwierigkeiten haben, die oft ins Stocken geraten, immer wieder neu ansetzen und am Ende nicht genau wissen, was sie gelesen haben, die gelten als „funktionale Analphabeten. Und davon gibt es in Deutschland jede Menge – mehr als sechs Millionen, das ist jeder achte Erwachsene im Land. Die Mehrzahl von ihnen sind Männer. Die meisten sind ältere Menschen. Etwas mehr als die Hälfte von ihnen hat Deutsch als Muttersprache gelernt. Mehr als sechzig Prozent haben keinen oder nur einen niedrigen Schulabschluss, und etwa zwei Drittel von ihnen haben einen Job und Familie. So schrieb es die Frankfurter Allgemeine Zeitung.