Krefeld: Grüne kritisieren Energiepolitik der Stadtwerke Krefeld

Krefeld: Grüne kritisieren Energiepolitik der Stadtwerke Krefeld

Die Krefelder Grünen begrüßen den Ausstieg der Stadtwerke Krefeld aus dem Steinkohlekraftwerk in Hamm (wir berichteten). "Wir waren seinerzeit die einzigen, die die Beteiligung der SWK abgelehnt haben", erinnert die umweltpolitische Sprecherin der Grünen, Ratsfrau Anja Cäsar. "Damals haben wir nicht nur den nun eingetretenen Millionenverlust prognostiziert, sondern auch die nach wie vor gegebene ökologische Absurdität dieses Projektes bemängelt." Die Energiewende sei letzten Endes nicht vom Himmel gefallen. Dass die SWK ihre Abkehr vom Gemeinschaftskraftwerk mit RWE und 23 Stadtwerken nun als Ausstieg aus der fossilen Energie feierten, gleichzeitig aber weiterhin fossil erzeugten Strom verkauften, zeige, dass offenbar noch kein wirkliches Umdenken stattgefunden hat.

"Wir erwarten, dass auch die SWK ihre Strategie nun endlich an die globalen Gegebenheiten anpassen und - an den Klimaschutzzielen orientiert - die zwingend notwendige Energiewende nachhaltig unterstützen", so Cäsar. Dazu gehöre es, künftig in erster Linie in erneuerbare Energie zu investieren.

(sti)