Krefeld: Glockenspitzhalle bleibt mit Flüchtlingen belegt

Krefeld: Glockenspitzhalle bleibt mit Flüchtlingen belegt

Anders als von der Krefelder Landtagsabgeordneten Ina Spanier-Oppermann nahegelegt, wird die Krefelder Glockenspitzhalle keineswegs wieder verfügbar für den Sport: Zwar wird die Halle, wie von der SPD-Landespolitikerin richtig mitgeteilt, nicht mehr als Landesunterkunft für Flüchtlinge gebraucht.

Die Stadt Krefeld stellte jetzt aber klar, dass dies auch zur Folge habe, dass ab diesem Moment die Anrechnung der bislang dort untergebrachten Flüchtlinge auf das sogenannte kommunale Kontingent entfällt und Krefeld deshalb zusätzliche Flüchtlinge eigenverantwortlich unterbringen muss. So sind der Stadt Krefeld schon jetzt 114 neue Flüchtlinge für die erste Februarwoche angekündigt worden.

Da die aktuell zur Verfügung stehenden Kapazitäten einschließlich der Traglufthalle in Hüls nahezu ausgeschöpft sind, muss die Glockenspitzhalle zunächst weiter für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden. Insofern entlastet es die Stadt nicht, wenn das Land eine Unterkunft zurückgibt – diesen Zusammenhang hat Spanier-Oppermann nicht mitgeteilt.