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Krefeld: Feuerwehrleute rücken ins Flutungsgebiet ab

Krefeld : Feuerwehrleute rücken ins Flutungsgebiet ab

Erneut sind 19 Feuerwehrleute der Krefelder Feuerwehr in das Hochwassergebiet rund um Magdeburg abgerückt. Anders als in der vergangenen Woche bauen sie diesmal keinen Damm, sondern bringen das Hytransfire-System (HFS) zum Einsatz, das in Krefeld von den Wehren Uerdingen und Gellep-Stratum bedient wird. Mit dem HFS können große Mengen Wasser gepumpt werden.

Die Kräfte der Feuerwehr Krefeld hatten sich am Sonntag, 16. Juni, um 23.15 Uhr in der Feuerwache in Linn an der Hafenstraße gesammelt und sind von dort in den Osten abgerückt. Sie lösten am Montagmorgen ihre Kollegen aus Duisburg ab. Die Krefelder HFS-Komponente besteht aus sechs Fahrzeugen, inklusive einem Fahrzeug des Deutschen Roten Kreuzes zur Sicherstellung der Verpflegung auf dem Marsch und vor Ort. Zu den Kräften gehören wieder Kameraden der freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr. Es wird von einem Einsatz bis vermutlich Montag, 24. Juni, ausgegangen. Eine Ablösung der eigenen Kräfte ist für Donnerstag, 20. Juni, geplant.

Erst vor wenigen Wochen hatte die Krefelder Feuerwehr das HFS in einer Pumpaktion im Bockumer Badezentrum eingesetzt. Dabei wurden 2,8 Millionen Liter Wasser von der Schwimmhalle in das Schwimmerbecken im Freibadbereich gepumpt. "Das HFS pumpt 8000 Liter pro Minute, und damit deutlich mehr als ein entsprechendes Fahrzeug, das 4000 Liter in der Minute schafft. Das HFS hat sich auch bei den beiden Großbränden im vergangenen Jahr bewährt", sagte der Gelleper Löschgruppenführer Hans-Peter Riskes, der den Einsatz im Badezentrum koordinierte. "Diese Übung ist sehr gut für uns, denn das HFS ist natürlich nicht ständig im Einsatz. Zudem können wir schauen, ob noch alles funktioniert."