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FDP will mit oberster Priorität die Wirtschaft in Krefeld stützen

Finanzen in Corona-Zeiten : FDP Krefeld will mit oberster Priorität die Wirtschaft stützen

Die Fraktion begrüßt, dass in Nordrhein-Westfalen bereits 2,3 Milliarden Euro Wirtschaftshilfen gezahlt wurden.

(sti) In einem sind sich auch politische Gegner einig: Die Corona-Krise hält die Wirtschaft im Würgegriff und die Folgen sind vollumfänglich noch nicht absehbar. Dass die Stadt Krefeld hinsichtlich ihrer Steuereinnahmen ebenfalls betroffen sein wird, ist sowohl für die Freien Demokraten als auch für die Grünen klar.

Im Gegensatz zu den Grünen, die durch ihren Oberbürgermeisterkandidaten Thorsten Hansen Finanzhilfen des Landes unter anderem für den Sport forderten, sehe die FDP die Priorität, die Wirtschaft am Leben zu halten“, erklärte Fraktionsvorsitzender Joachim C. Heitmann am Freitag. „Wir teilen die Einschätzung, dass sich im städtischen Haushalt in der Folge der Corona-Krise negative Veränderungen ergeben werden, denen sich aber Verwaltung und Rat zunächst einmal selber stellen müssen,“ sagte Ratsherr Heitmann gestern. Jetzt heiße es aber, nicht an den Symptomen zu kurieren, sondern die Ursachen für drohende Gewerbesteuerausfälle und steigenden soziale Transferkosten infolge von mehr Arbeitslosigkeit anzugehen. Und diese Ursachen lägen eben nicht im städtischen Haushalt, sondern darin, dass Unternehmen und Betrieben Aufträge wegbrechen würden, Kunden wegblieben und auch Lieferketten unterbrochen würden, betonte er.

Die Fraktion der Freien Demokraten begrüßt deshalb, dass in Nordrhein-Westfalen bereits 2,3 Milliarden Euro Wirtschaftshilfen gezahlt worden seien und rund 225.000 kleine Unternehmen und Selbstständige bereits Geld erhalten hätten. Das hatte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) in Düsseldorf mitgeteilt.