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Erneut Hakenkreuze in Krefeld entdeckt: diesmal im Stadtteil Fischeln

Rechtsradikalismus in Krefeld : Erneut Hakenkreuze entdeckt: diesmal im Stadtteil Fischeln

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, haben Unbekannte irgendwann im Zeitraum von Freitag, 19 Uhr, bis Samstag, 19 Uhr, in Fischeln auf einem Gehweg zwischen den Straßen An de Welt, Arnold-Mock-Straße und Krützboomweg, Hakenkreuze und rechtsradikale Schriftzüge mit Straßenmalkreide aufgemalt.

Die unbekannten Täter, die seit Wochen durch das Auffbringen verfassungsfeindlicher Symbole wie Hakenkreuze in Erscheinung treten, haben einmal mehr einen symbolträchtigen Termin für ihre Straftaten gewählt. Diesmal war es der Tag der deutschen Einheit, zuvor war es der Tag nach den demokratischen Wahlen des Stadtparlaments und des Oberbürgermeisters. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, haben Unbekannte irgendwann im Zeitraum von Freitag, 19 Uhr, bis Samstag, 19 Uhr, in Fischeln auf einem Gehweg zwischen den Straßen An de Welt, Arnold-Mock-Straße und Krützboomweg, Hakenkreuze und rechtsradikale Schriftzüge mit Straßenmalkreide aufgemalt. Die Hakenkreuze und rechtsradikalen Schriftzüge konnten an acht Bäumen, an zwei Parkbänken und an einem Spielgerüst eines Spielplatzes festgestellt werden.

Am 14. September un drei Tage danach konzentrierten sich die Täter auf den Bockumer Platz. Dort waren 18 Hakenkreuze gemalt worden. Beamte waren zur Beweisaufnahme vor Ort und sorgten für die schnelle Entfernung der Symbole. Die Hakenkreuze seien auf Hausfassaden und -türen, einer Grundstücksmauer, an einer Straßenbahn-Haltestelle, einem Garagentor, einem Wahlplakat und auf der Motorhaube eines Pkw angebracht worden, so die Polizei. Die Täter hätten schwarze Sprühfarbe und einen roten Stift benutzt. Der Mitarbeiter eines Supermarktes habe auf einer Fensterscheibe des Ladens eines der Hakenkreuze entdeckt und die Polizei informiert. Die Beamten hätten daraufhin die Gegend abgesucht und die anderen Hakenkreuze gefunden. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Er sucht nach Zeugen. Hinweise werden an die Rufnummer 02151 6340 oder per E-Mail an hinweise.krefeld@polizei.nrw.de erbeten.

(sti)