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Krefeld: Einigung zwischen KFC Uerdingen und Ronny Kockel

Krefeld : Einigung zwischen KFC Uerdingen und Ronny Kockel

Der KFC Uerdingen und sein ehemaliger Co-Trainer, Geschäftsstellenleiter und A-Jugendtrainer Ronny Kockel haben sich gestern nach einem mehrmonatigen Rechtsstreit vor dem Arbeitsgericht geeinigt.

Kockel hatte den KFC auf ausstehende Gehälter seit Oktober 2013 bis zum Ende seines Arbeitsvertrages im Juni 2014 verklagt und erhält von seinem Ex-Verein nun eine einmalige Abfindung in Gesamthöhe von 10 050 Euro. Obwohl es auf beiden Seiten unterschiedliche Auffassungen zu den Arbeitszeiten gab und der Richter den Fall keineswegs als geklärt ansah, einigten sich beide Partien in einer längeren Beratungspause auf diesen Betrag.

Nach dem Gütetermin zeigte sich KFC-Präsident Lakis zuversichtlich. "Ich bin froh, dass die Akte geschlossen ist. Das war eine Belastung. Wir haben jetzt 25 von 28 Themen abgearbeitet. Ich bin sicher, dass wir uns auch mit den verbliebenen drei Spielern Benjamin Baltes, Kosi Saka und Marc-Andre Nimptsch, die noch Forderungen stellen, gütlich einigen", sagte Lakis. Auch Kockel hat einen Schlussstrich gezogen. Nach dem Erwerb der Fußball-Trainer-B-Lizenz ist er seit Anfang diesen Monats bei der Vereinigung der Vereinsvertragsfußballspieler (VDV) zusammen mit den Ex-Profis Dietmar Hirsch und Georgi Donkov im Trainerteam tätig, das von Juli bis September regelmäßig für vereinslose Spieler und Rekonvaleszenten in der Sportschule Wedau in Duisburg ein Trainingscamp durchführt.

(F.L.)