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Drei neue Corona-Fälle in Krefeld

Zwei Personen werden in Krefeld auf der Intensivstation beatmet : Drei neue Corona-Fälle in Krefeld

Der Kommunale Ordnungsdienst verhängte 13 Bußgelder wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht. Sie wurden festgestellt an den Haltestellen Rheinstraße, Hansa-Zentrum und Westparkstraße.

Über das Wochenende wurden in Krefeld drei weitere Corona-Fälle festgestellt. Die Gesamtzahl der positiven Tests erhöht sich somit auf 829. Aktuell sind 65 Krefelder mit dem Virus infiziert, 740 gelten als genesen. Wie das Gesundheitsamt weiter mitteilt, befinden sich noch zwei Personen im Krankenhaus – beide werden auf der Intensivstation beatmet. Der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen liegt in Krefeld derzeit bei zwölf. Verzeichnet sind 13.050 Erstabstriche und 2901 Quarantänen.

Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) verhängte 13 Bußgelder wegen Verstößen gegen die sogenannte Maskenpflicht. Sie wurden festgestellt an den Haltestellen Rheinstraße, Hansa-Zentrum und Westparkstraße. Der „Wallgang“ der christlichen Kirchen und die Operngala des Theaters Krefeld-Mönchengladbach verliefen laut KOD ohne besondere Vorkommnisse. Wer keine Maske im öffentlichen Nahverkehr trägt, wird im NRW mit 150 Euro Bußgeld zur Kasse gebeten werden – ohne zusätzliche Aufforderung. Wer Hochzeiten, Taufen oder Geburtstage außer Haus feiern will, darf das mit höchstens 150 Teilnehmern. Die gleiche Zahl gilt für Beerdigungen.

Die Kritik am Landschaftsverband Rheinland (LVR) im Streit um rund 270 Förderschüler und ihren Ausschluss vom Transport in die Schulen hält an. Der Sozialverband SoVD in NRW erklärte am Montag in Düsseldorf, dass die aktuelle Praxis, den Eltern der Kinder, die aus gesundheitlichen Gründen keinen Mund-Nasenschutz tragen können, den Schultransport selbst zu überlassen, eine Zumutung für die Eltern sei - und eine Diskriminierung der Kinder. Dieser Zustand der Benachteiligung und verweigerten Mitnahme in den LVR-Fahrzeugen müsse vom Landschaftsverband, der den Schritt mit dem Gesundheitsschutz der anderen begründet, schnellstmöglich beendet werden.

„Der Gesundheitsschutz für alle ist selbstverständlich ein wichtiges Gut. Er darf aber nicht dazu führen, dass die einen zu Schule transportiert werden und die anderen nicht“, mahnte der SoVD-Landesvorsitzende Franz Schrewe. Der LVR müsse zusätzliche Transporte organisieren, „kluge Lösungen finden - und sich nicht darauf zurückziehen, dass sein Beförderungsangebot ohnehin eine rein freiwillige Leistung ist“.