Drägerwerke mit Standort in Krefeld steigern ihren Umsatz in allen Regionen 

Wirtschaft : Drägerwerke steigern ihren Umsatz in allen Regionen

Anstieg in Amerika besonders signifikant.

(sti) Für das laufende Geschäftsjahr rechnen die Drägerwerke mit den größten deutschen Niederlassungen in Lübeck und Krefeld mit einem Umsatzwachstum zwischen ein und vier Prozent, wobei es sich eher am oberen Rand bewegen dürften, teilte das Unternehmen mit.

Die Drägerwerke sind seit mehr als 40 Jahren in Krefeld ansässig. 400 Mitarbeiter — davon 290 im Außendienst — sind seit dem vergangenen Sommer in einem Neubau im Europark Fichtenhain im Verkauf von Produkten aus den Sparten Sicherheits- und Medizintechnik für die Region Nordrhein-Westfalen, Hessen und Teile von Rheinland-Pfalz tätig. Hinzu kommt ein weltweites Mietgeschäft mit Artikeln, die der Sicherheit von Personal und Einrichtungen der Feuerwehr, im Bergbau, in der chemischen Industrie, in Öl- und Gasraffinerien sowie in der Stahl-, Energie- und Entsorgungsbranche dienen.

Für das erste Halbjahr hat die Drägerwerk AG & Co. KGaA währungsbereinigt sowohl beim Auftragseingang als auch beim Umsatz zugelegt. Das Ergebnis lag über dem Vorjahresniveau. Der Auftragseingang wuchs in den ersten sechs Monaten nominal um 3,7 Prozent auf 1,320 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum schloss Dräger mit 1,273 Milliarden Euro ab. Die Aufträge stiegen dabei in allen Regionen an.

Der Umsatz von Dräger legte im ersten Halbjahr währungsbereinigt um 10,3 Prozent zu. Nominal lag der Umsatz mit 1,235 Milliarden Euro um 10,8 Prozent über dem Vorjahresniveau mit 1,115 Milliarden Euro. Alle drei Regionen haben zum Umsatzwachstum beigetragen, wobei der Umsatz in Amerika am stärksten zulegte.

„Der Anstieg des Umsatzes in allen Regionen und Produktbereichen ist erfreulich. Allerdings hatten wir im Vorjahr einige Probleme in der Umsatzrealisierung, deswegen ist der Vergleich mit Vorsicht zu genießen“, sagte Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk Verwaltungs AG. „Das Ergebnis ist nach sechs Monaten noch negativ. Die laufende Restrukturierung treiben wir mit aller Kraft voran. Wir erwarten wieder ein starkes Jahresendgeschäft und werden unsere Prognose für das Gesamtjahr erreichen.“

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