Krefeld: Donk: Der erste Weg zum neuen Park

Krefeld: Donk: Der erste Weg zum neuen Park

40.000 Euro stehen im Haushalt bereit, damit der schmale Trampelpfad am Fungendonk befestigt werden kann. Das Areal soll Schritt für Schritt verschönert werden. Spenden für Bänke für den Donkpark werden auch bereits gesammelt.

Aus einem Trampelpfad mit Tradition wird jetzt der erste offizielle Weg des neuen Donkparks in Oppum. 40.000 Euro stehen im städtischen Haushalt bereit, um den schmalen Pfad, der sich vom Fungendonk aus entlang eines kleinen Baches Richtung Gath schlängelt, zu befestigen. Der erste Schritt ist bereits getan: Vor wenigen Tagen wurde der Zaun, der den öffentlich zugänglichen Bereich von der großen, bewirtschafteten Wiese abtrennt, um "großzügige zwei Meter" versetzt, wie Hans Becker, Vorsitzender des Fördervereins Donkpark formuliert.

Ein toller Erfolg für den engagierten Oppumer SPD-Bezirksvertreter, der, wie seinerzeit berichtet, vor rund zwei Jahren mit seiner Idee an die Öffentlichkeit gegangen ist, das parallel zur Hauptstraße gelegene Areal schrittweise zu verschönern. Schnell konnte er andere für die Idee begeistern, gemeinsam wurde der Förderverein gegründet, der in der kurzen Zeit seines Bestehens beachtliche Ergebnisse erzielen konnte. Beharrlich und letztlich erfolgreich haben die Donkpark-Förderer auf die Politik eingewirkt, um die 40.000 Euro etatisieren zu lassen.

Gleichzeitig wurden Spenden akquiriert, die bereitstehen, um Bänke aufzustellen, sobald der Weg angelegt ist. Dieser soll von der Grundstruktur her so aussehen, wie die Wege rund um die Burg Linn. "Dann wird man auch bei Regen einigermaßen trockenen Fußes hier spazieren gehen können", sagt Becker. Derzeit verwandelt sich der Pfad bei schlechtem Wetter in eine Matschpiste.

Mit im Vorstandsteam sind auch Renate Fischer und der junge Familienvater Björn Bunse. Sie wollen gemeinsam einen "behutsamen Weg gehen". "Wir haben einen langen Atem", sagt Renate Fischer. Die Entwicklung des Donkparks wird von den engagierten Oppumern weit in die Zukunft gedacht, 20 oder 30 Jahre sogar. Denn ein Teil der Wiesenbereiche sind langfristig verpachtet.

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Ideen, die umgesetzt werden könnten, gibt es viele. Da ist zuerst der Spielplatz zwischen Fungendonk und der Dorfgraben-Siedlung. "Er gehört natürlich zu dem Gesamt-Projekt. Wir haben es geschafft, den Kinderspielplatz auf die Sanierungsliste der Stadt zu setzen und hoffen, dass hier bald was passiert", erklärt Becker. Angrenzende Wiesen, die sich in städtischem Besitz befinden, bieten Platz für eine Erweiterung des Spielgeländes. Auf der anderen Seite liegt der Stockerteich. Nach Berichterstattung unserer Redaktion über Verschmutzungen und tote Fische wurde dieser zwar im vergangenen Jahr gesäubert, eine Grundsanierung steht aber noch aus. Und ist wohl auch zu teuer, um kurzfristig angepackt zu werden, glaubt Becker. Zumindest seien Wasserproben genommen worden, das Ergebnis stehe aber noch aus.

Für die Gestaltung entlang des neuen Weges will der Förderverein sich jetzt vom Nabu beraten lassen. Naturnah soll es werden, vielleicht mit Blumenwiesen. "Das Grünflächenamt hat in Aussicht gestellt, Bäume, die nach dem Umsetzen des Zauns aktuell mitten auf dem Streifen stehen, zu versetzen, wenn das möglich ist", berichtet Becker. Irgendwann soll es vielleicht auch eine Beleuchtung geben: "Wir wissen um die Zeitabläufe und haben Geduld", sagt Becker.

Informationen über die Aktivitäten des Fördervereins gibt es im Netz unter donkpark-oppum@jimdoo.com

(RP)