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Krefeld: Dino -Landschaft auf dem Sprödentalplatz

Krefeld : Dino -Landschaft auf dem Sprödentalplatz

Die Ausstellung "Dinosaurier - Im Reich der Urzeit" auf dem Krefelder Sprödentalplatz beeindruckt vor allem kleine Gäste. Ein Rundgang durch das Reich der Kunst-Dinos.

Gigantische gelb-grüne Augen blicken aus acht Metern Höhe auf die Besucher herab. Ein riesiger Parasaurolophus begrüßt die Dino-Fans am Eingang zur Ausstellung "Dinosaurier - Im Reich der Urzeit". Die Figur mit dem charakteristischen Stirnlappen ist eine von rund 50 Dino-Nachbildungen, die derzeit auf dem Sprödentalplatz zu sehen sind. Kinder stehen staunend vor dem Giganten der Urzeit. Eltern zücken ihre Handys, um dieses ungewöhnliche Bild fürs Familienalbum festzuhalten.

Direkt hinter dem Eingang sehen die Besucher eine Ausgrabungsstätte. Dort liegen originalgetreue Nachbildungen archäologischer Fundstücke wie zum Beispiel des Urzeitvogels Archaeopteryx. Die Fossilien und Skelett-Teile zeigen den Betrachtern, wie groß allein die Knochen der Dinosaurier waren. Zu jedem Ausstellungsstück gibt es ausführliche Informationen. Hingegen begrenzt ist die Anzahl der Exponate. Schon nach wenigen Minuten ist der Rundgang durch die "Ausgrabungsstätte" vorbei.

Als nächstes steht der Besucher vor Lastwagen großen Glas-Schaukästen: Einige Dinosaurier sind in ihrem natürlichen Lebensraum dargestellt. Eingerahmt von urzeitlicher Vegetation bewegen die Dinos ihre massigen Beine, geben ein heiseres Brülle von sich oder quäken jämmerlich. Die Szenen sollen der Lebensweise der Urzeit-Bewohner nachempfunden sein. Entsprechend blutig geht es manchmal zur Sache: Ein Allosaurus beispielsweise reißt einem ausgewachsenen Krokodil ein Bein aus und ein Daspletosaurus, griechisch für "furchtbare Eidechse", wird mit blutverschmiertem Gesicht gezeigt. Zahlreiche Dinosaurier sind in ihrer Originalgröße zu sehen, zum Beispiel ein vogelähnlicher, zweieinhalb Meter großer Troodon. Im Modell sind die Fähigkeiten der Dinos allerdings eher grobmotorischer Natur. Meist können sie sich nur in einer Richtung vor- und zurückbewegen.

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Weiter geht's ins "Dino-Kino". Im Zelt warten ein spannender Dokumentarfilm und bedrohlich wirkende Skelett-Nachbildungen des Tyrannosaurus-Rex auf die Besucher. Auf der anderen Seite des Zeltes stehen die vergleichsweise harmlosen Pflanzenfresser. Vor allem die großen Diplodocus und die etwas kleineren Maiasaura haben es den Kinder angetan. Ehrfürchtig betrachten sie die rund anderthalb Meter hohen Figuren

Die Soundstation kommt als nächstes auf dem Rundgang durch vergangene Zeiten. Auf einem Keyboard sollen Soundeffekte aus der "Jurassic-Park"-Filmreihe ertönen. Bedauerlicherweise ist zu diesem Zeitpunkt nichts zu hören.

Weiter geht's zwischen noch mehr Schaukästen, in denen Dinosaurierfiguren in ihren Lebensumfeldern zu sehen sind: Es gibt Flugsaurier, Alligatoren und frisch geschlüpfte Triceratops-Jungtiere. Dem Besucher bieten sich detailgetreue Szenen. Da suchen ein an ein Nashorn erinnernder Styracosaurus und sein Jungtier den Boden nach Nahrung ab, und ein Tyrannosaurus-Rex-Junge macht seinen ersten Fang. Am Ende der Tour sind die jungen Gäste noch mal richtig begeistert: Hier wartet auf sie der Spielplatz mit einem Sandkasten, in dem sie selber Fossilien ausgraben können, und Dinos, die zum Klettern einladen. Im Café gibt es Getränke, Kaffee und Kuchen. Auch Souvenirs sind dort erhältlich.

Für kleine Dino-Fans ist die Ausstellung auf jeden Fall einen Besuch wert. Ältere Betrachter lassen sich von den Kunstprodukten möglicherweise nicht ganz so leicht beeindrucken. Zumal viele der Figuren auf den zweiten Blick nicht allzu realistisch ausehen. Die Urzeitatmosphäre stören die blauen Lkw.

(RP)